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Daniele Casiraghi verlässt den FC Südtirol.

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Daniele Casiraghi verlässt den FC Südtirol.

Ende einer Ära: Casiraghi verlässt den FC Südtirol

Was sich bereits seit einiger Zeit angedeutet hat, ist nun fix: Daniele Casiraghi hat den FC Südtirol verlassen. Den langjährigen Spielmacher der Weiß-Roten zieht es in die Serie C.

Casiraghi verlässt den FC Südtirol und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Ravenna. Die beiden Vereine haben sich auf ein Leihgeschäft bis zum 30. Juni 2027 verständigt, das beim Eintreten vertraglich festgelegter Bedingungen eine anschließende Kaufpflicht vorsieht. Casiraghi war im Sommer 2019 von Gubbio nach Bozen gewechselt und entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem Schlüsselspieler.


Mit elf Toren und neun Vorlagen hatte „Casi“ einen maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Weiß-Roten in die Serie B. Mit seinem Doppelpack am entscheidenden letzten Spieltag in Triest avancierte er dabei zum großen Helden. Auch in der zweiten Liga war auf Casiraghi stets Verlass. Der mittlerweile 33-Jährige war der kreative Part im Spiel des FC Südtirol und auch bei Standards jederzeit brandgefährlich. Im Bozner Drusus-Stadion war Casiraghi ein großer Publikumsliebling.

Eine Augenweide am Ball: Daniele Casiraghi © Luca Ognibeni

Eine Augenweide am Ball: Daniele Casiraghi © Luca Ognibeni


Er sorgte in den letzten Jahren oftmals für das Spektakel in der ansonsten kampfbetonten Spielweise des FC Südtirol. Für das neue Projekt von Sportdirektor Matteo Lovisa und Trainer Davide Possanzini war Casiraghi nicht mehr vorgesehen. Am letzten Transfertag zog er nun also nach sieben Jahren und 256 Pflichtspielen, in denen er 67 Treffer erzielte, weiter. Damit ist er gleichzeitig auch Rekordtorschütze des Vereins und belegt hinter Fabian Tait, Hans Rudi Brugger und Hannes Fink den vierten Rang in der ewigen Einsatzliste.

Wechsel zu Fischnaller-Klub

Bei Serie-C-Klub Ravenna trifft Casiraghi mit Manuel Fischnaller und Giovanni Zaro auf zwei ehemalige Weggefährten. Ob er dort auch mit Ronaldinho zocken wird, wird die Zeit zeigen. Der Klub aus der Emilia-Romagna peilt jedenfalls den Aufstieg an. Beim FC Südtirol geht der Großumbruch hingegen weiter. Von der Aufstiegsmannschaft sind im fünften Serie-B-Jahr nur noch Fabian Tait und Simone Davi übrig geblieben.

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