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Daniele Casiraghi und seine Mannschaft brauchen Punkte. © FC Südtirol

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Daniele Casiraghi und seine Mannschaft brauchen Punkte. © FC Südtirol

FC Südtirol will die Serie in Bari verlängern

Seit sechs Spielen ist der FC Südtirol ungeschlagen und hat sich stabil im Tabellenmittelfeld etabliert. Jetzt könnte der Höhenflug die Weiß-Roten sogar an die Playoff-Plätze ranführen.

Der FC Südtirol ist seit sechs Spielen ungeschlagen. Mit diesem Trend haben sich die Talferstädter furios aus dem Abstiegskampf direkt ins Tabellenmittelfeld geschossen und dürfen sogar leise von den Playoff-Plätzen träumen. Nach dem zweiten Unentschieden in Folge klafft allerdings eine Lücke von sieben Punkten auf Rang acht, den aktuell Cesena belegt. Um sich in dieser Diskussion ernsthaft einzumischen, braucht der FCS also dringend Zählbares. Da kommt der Gegner Bari am Sonntag (15 Uhr) durchaus gelegen.


Am Mittwoch holte der FC Südtirol gegen eines der stärksten Teams der Liga ein respektables Unentschieden. Gegen Monza bestätigten die Schützlinge von Fabrizio Castori ihre anhaltende Hochform und rangen dem Aufstiegsaspiranten einen Punkt ab. Wie schon in den vergangenen Wochen stach dabei vor allem die Defensive hervor: In den letzten fünf Spielen mussten die Weiß-Roten lediglich einen Gegentreffer hinnehmen. Angeführt von den starken Marius Adamonis und Raphael Kofler gelang es zuletzt, den besten Stürmern der Liga ordentlich den Schneid abzukaufen.

Adamonis ist der sichere Rückhalt im FCS-Tor. © FC Südtirol

Adamonis ist der sichere Rückhalt im FCS-Tor. © FC Südtirol


Am Sonntag dürfte das Ass im Südtiroler Ärmel – das defensive Bollwerk – eine etwas leichtere Aufgabe vorfinden als noch gegen Monza. Denn die Weiß-Roten gastieren an der Hacke Italiens bei einem Gegner, der sich mitten im Abstiegskampf befindet. Bari hat von den letzten fünf Ligaspielen nur eines gewonnen und stellt mit lediglich 19 Toren aus 24 Partien die harmloseste Offensive der Serie B – eine Herausforderung, mit der Kofler & Co. gut umzugehen wissen sollten.

Wer knackt den Bari-Riegel?

Die Stärke der Süditaliener liegt allerdings, ähnlich wie bei den Talferstädtern, in der Defensive. Dort hält Bari noch einigermaßen Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Entsprechend wird es an Silvio Merkaj, Emanuele Pecorino, Daniele Casiraghi und Co. liegen, diesen Abwehrriegel zu knacken. Wie schwierig das werden kann, zeigt ein Blick auf die jüngsten direkten Duelle: Im Kalenderjahr 2025 trennten sich die beiden Teams sowohl im Dezember als auch im Mai jeweils torlos mit 0:0.

Serie B, 25. Spieltag

Samstag
Modena – Carrarese (15 Uhr)
Palermo – Entella
Sampdoria – Padova
Catanzaro – Mantova (17.15 Uhr)
Cesena – Venezia (19.30 Uhr)

Sonntag
Bari – Südtirol (15 Uhr)
Monza – Juve Stabia
Spezia – Frosinone
Empoli – Reggiana (17.15 Uhr)
Avellino – Pescara (19.30 Uhr)

Die Tabelle

SPGUVTVP
1. Venezia24155446:2250
2. Frosinone24147344:2249
3. Monza24146436:1948
4. Palermo24129339:1945
5. Catanzaro24108632:2638
6. Juve Stabia24911429:2738
7. Modena24107731:1937
8. Cesena24114932:3037
9. FC Südtirol24612624:2330
10. Carrarese2479831:3330
11. Padova2478925:3029
12. Empoli24771029:3328
13. Avellino24771029:4028
14. Sampdoria24681026:3226
15. Virtus Entella24510923:3125
16. Reggiana24661226:3424
17. Mantova24651324:3823
18. Spezia24571220:3022
19. Bari24491119:3621
20. Pescara24291327:4815

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