a Serie B

Dimitri Bisoli ist der Kapitän von Brescia und trifft am Sonntag auf seinen Vater Pierpaolo. © Social Media / Brescia BSFC

Familien-Duell bei den Bisolis: „Die Mama hält zum Papa“

Wenn am Sonntag die Serie B wieder losgeht, dann kommt es im Drususstadion zu einem echten Kracher. Der FC Südtirol empfängt Brescia. Das Duell ist besonders brisant, weil FCS-Coach Pierpaolo Bisoli auf seinen Sohn und Brescia-Kapitän Dimitri trifft.

Seit 7 Jahren spielt Dimitri Bisoli bei Brescia. Mittlerweile ist der 28-Jährige Kapitän und Anführer des Traditionsvereins. Am Sonntag (14 Uhr) trifft Bisoli in Bozen auf seinen Vater. In der Hinrunde hat es das Familien-Duell nicht gegeben, weil damals noch Leandro Greco als Cheftrainer auf der FCS-Bank saß. Jetzt fiebern Vater und Sohn dem großen Match entgegen, wie Dimitri Bisoli in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport verriet.


Das Familien-Derby hat an jenem Tag begonnen, als der Vater in Südtirol unterschrieben hat, so Dimitri Bisoli. Der Brescia-Kapitän ist in Cagliari geboren. Zu einer Zeit, als Pierpaolo Bisoli dort als Fußballprofi gearbeitet hat. Jetzt treffen sich die beiden in der Serie B wieder – nicht zum ersten Mal. Gewonnen hat der Vater gegen seinen Sohn in vier Duellen noch nie, weshalb der FCS-Trainer im Scherz sagt: „Wenn ich dieses Mal wieder nicht gewinne, werfe ich ihn vom Balkon.“

Gemeinsames Training im Sommer

Die beiden Bisolis sind harte Arbeiter, auch wenn der Sohn durchaus Differenzen sieht: „Er war stärker als ich und hat mehr als 300 Mal in der Serie A gespielt. Ich bisher nur 25 Mal. Dafür kann ich mehrere Positionen bekleiden und schieße ab und zu ein Tor.“ Die Verbindung zwischen Vater und Sohn ist enorm stark, wie Dimitri erzählt: „Wir hören uns drei Mal am Tag. Im Sommer trainieren wir gemeinsam. Er sagt mir dann immer, wie technisch schlecht ich sei.“

Eine Fußball-Familie: Pierpaolo Bisoli (r.) und sein Sohn Dimitri.

Der Bisoli-Fanklub innerhalb der Familie ist klar aufseiten des Vaters, berichtet Dimitri: „Die Mama hält zum Papa. Und natürlich auch mein Bruder Davide, der ja für meinen Vater die nächsten FCS-Gegner studiert. Es würde mich wirklich interessieren, was er zu meinem Vater über mich berichtet.“

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