
Davide Possanzini (rechts) soll Fabrizio Castori beim FC Südtirol beerben.
FC Südtirol vor Trainer-Überraschung
Am Mittwoch wurde Matteo Lovisa als neuer Sportdirektor beim FC Südtirol vorgestellt. Als Favorit auf den neuen Cheftrainerposten galt bis dato Giorgio Gorgone. Doch nun bahnt sich eine Überraschung an.
18. Juni 2026
Von: dl
Im Hintergrund arbeitet Lovisa bereits seit einigen Wochen am neuen FC Südtirol. Als sein Top-Favorit auf den Trainerposten galt eigentlich der bisherige Pescara-Coach Giorgio Gorgone. Auch Gespräche mit Ex-Padova-Trainer Matteo Andreoletti soll der 30-Jährige geführt haben. Doch am Donnerstag berichtete die gut informierte Gazzetta dello Sport, dass Davide Possanzini der neue FCS-Coach werden soll.
Auch die Serie-B-Rivalen Sampdoria und Catanzaro soll an Possanzini interessiert gewesen sein. Doch laut übereinstimmenden Medienberichten soll sich der 50-Jährige für den FC Südtirol entschieden haben. Possanzini könnte in Kürze einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Weiß-Roten unterschreiben und Fabrizio Castori als Coach beerben. Das neue Projekt, das ihm der 30-jährige Neo-Sportdirektor Lovisa aufgezeigt hat, soll Possanzini überzeugt haben.
Davide Possanzini gilt als Ballbesitz-Fanatiker. © Social Media
Possanzini coachte von Sommer 2023 bis Winter 2025 Mantova. Mit dem Klub aus der Lombardei stieg der Ballbesitz-Fanatiker in die Serie B auf und schaffte dort im ersten Jahr den Klassenerhalt, ehe er während der abgelaufenen Saison seine Koffer packen musste. Possanzini war jahrelang Co-Trainer von Tottenham-Coach Roberto De Zerbi – unter anderem bei Foggia, Sassuolo und Shakhtar Donezk. Ähnlich wie De Zerbi gilt Possanzini als Verfechter des Positionsspiels. Der FC Südtirol steht also vor einer neuen Ära.
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