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Marco Frigerio musste auf der rechten Außenbahn aushelfen.

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Marco Frigerio musste auf der rechten Außenbahn aushelfen.

FCS auf dem Zahnfleisch: Wo drückt der Schuh?

Bereits in der Hinrunde war der FC Südtirol eine ganze Zeit lang von vielen Verletzungen geplagt. Damals gingen dem FCS die Verteidiger aus. Auch am Mittwochabend bei Avellino waren die Weiß-Roten auf dem Zahnfleisch unterwegs. Doch nicht alle können diese Chance nutzen.

Neben den verletzten Salvatore Molina, Simone Davi, Nicola Pietrangeli, Raphael Odogwu und Alessio Cragno fehlten den Weiß-Roten bei der 2:3-Niederlage gegen Avellino auch die gesperrten Karim Zedadka und Fabian Tait. Diese werden am Sonntag beim Heimspiel gegen den formstarken Tabellendritten Frosinone immerhin zurückkehren.


Molina und Odogwu sind wohl erst nach der Länderspielpause wieder ein Thema. Dann geht es am Ostermontag auswärts gegen Cesena weiter. Simone Davi könnte bereits gegen Frosinone in den Kader zurückkehren, fest steht das aber noch nicht. Gegen Avellino blieb zudem Raphael Kofler (er soll angeschlagen gewesen sein) nur auf der Bank. Der Rablander Abwehrchef wurde in der englischen Woche geschont.

Verdi und Bordon als Sorgenkinder

Allgemein wirkte der FCS in den letzten drei Partien (nur ein Punkt) etwas ausgepowert. Der Erfolgslauf in den beiden Monaten zuvor hat viel Substanz gekostet. Immerhin ist der Fußball von Fabrizio Castori sehr laufintensiv. Fast nie verzichtet der Trainer auf Silvio Merkaj, der zuletzt ebenfalls etwas müde wirkte. Der namhafte Winterneuzugang Simone Verdi hat einen ganz schweren Stand. Für den 33-Jährigen stand der glücklose, aber lauffreudigere Riccardo Tonin in der Startformation.

Spielt keine tragende Rolle: Neuzugang Simone Verdi. © FC Südtirol

Spielt keine tragende Rolle: Neuzugang Simone Verdi. © FC Südtirol


Gegen Avellino musste gar mit Marco Frigerio ein gelernter Sechser in der zweiten Halbzeit auf der rechten Außenbahn spielen. In der Abwehr bleibt Filipe Bordon das große Sorgenkind. Der 20-jährige Brasilianer, der eigentlich gute Anlagen mitbringt, ist immer noch ein Unsicherheitsfaktor und bekam am Mittwoch bereits nach einer Spielminute Gelb. Vorausgegangen war dabei auch sein neuerlicher Stellungsfehler.

Auch Marius Adamonis patzte heuer das ein oder andere Mal. Auch deswegen wurde im Winter mit Alessio Cragno ein Ersatz geholt, der Druck auf den Stammkeeper machen soll, ehe sich der Neuzugang bei seinem zweiten Einsatz erneut die Achillessehne riss. Seine Chancen nutzen konnte in dieser Saison hingegen Federico Davi – auch, wenn er gegen Avellino bei gleich zwei Gegentoren nicht gut aussah. Der 23-jährige Leiferer ist immer engagiert und zudem flexibel einsetzbar.

Schlagwörter: Fussball Serie B FC Südtirol

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