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Roberto Baggio mit Kapitänsbinde, der Nummer 10 und Pferdeschwanz: Eine prägende Zeit in der Serie-A-Geschichte. © ANSA

FCS-Gegner im Check | Mehr Mythos geht nicht

Brescia Calcio ist ein absoluter Traditionsklub, für den sich in der Vergangenheit etliche Legenden des Weltfußballs die Schuhe schnürten. Wie es mittlerweile um den lombardischen Verein aussieht, lesen Sie im nächsten Teil unserer großen Serie-B-Serie, in der wir die kommenden Gegner des FC Südtirol detailliert unter die Lupe nehmen.

Bei Brescia spielten Anfang der 2000er-Jahre Fußball-Legenden wie Roberto Baggio, Pep Guardiola oder Luca Toni. Auch wenn Brescia mit den beiden Altstars Baggio und Guardiola keine Titel feiern konnte, war es eine prägende Zeit für die treue Anhängerschaft. Gerade Baggio wurde von den Fans nahezu vergöttert. Dazu wurden bei Brescia im Laufe der Jahre Spieler wie Andrea Pirlo oder Sandro Tonali, der kürzlich mit Milan Meister wurde, ausgebildet.


Seit jeher pendelt Brescia zwischen der Serie A und der Serie B und kann sozusagen als Fahrstuhl-Klub bezeichnet werden. Das letzte Mal spielten die Biancazzurri in der Saison 2019/20 in der höchsten italienischen Spielklasse. Damals holte man sich mit Mario Balotelli einen echten Hoffnungsträger. Allerdings ging dieses Projekt total schief und Brescia stieg nach nur einer Spielzeit sang und klanglos wieder ab. In der Vorsaison verpasste der Klub erst im Playoff-Halbfinale gegen Monza die Serie-A-Rückkehr.

Die Brescia-Fans träumen von einer Rückkehr in die Serie A. © brescia calcio/social media


Ob es für Brescia heuer mit dem Aufstieg klappen wird, ist schwierig zu sagen. Jedenfalls kann sich der FC Südtirol gleich zum Auftakt von der Qualität der Lombarden überzeugen lassen. Die Weiß-Roten spielen nämlich ihr erstes Serie-B-Spiel der Vereinsgeschichte am 14. August (20.30 Uhr) im Stadio Mario Rigamonti. Es ist dies eine der kürzesten Dienstreisen für den FCS in dieser Saison, aber zugleich wohl auch eine der schwierigsten.

Der aktuelle Kader von Brescia besticht zwar nicht mit allzu bekannten Namen. Allerdings gibt es viele interessante Talente wie beispielsweise den niederländischen Mittelfeldspieler Tom van de Looi. Trainer der Blau-Weißen ist seit diesem Sommer der Katalane Pep Clotet, der im Vorjahr eine halbe Saison bei SPAL tätig war. Ansonsten ist der 45-Jährige aber ein relativ unbeschriebenes Blatt. Zudem hat Brescia aktuell mit Existenzängsten zu kämpfen. Dem Club-Besitzer Massimo Cellino wurden nämlich kürzlich von der Steuerbehörde bis zu 55 Mio. Euro beschlagnahmt. Wie sich diese Geschichte auf den Klub auswirken wird, ist noch unklar.



Diese FCS-Gegner haben wir bereits vorgestellt:
Cagliari Calcio
Genoa CFC
Venezia FC
Pisa

Schlagwörter: Fussball Serie B FC Südtirol

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