a Serie B

Alexander Blessin steht für Pressingfußball. Er soll Genoa nach oben bringen. © ANSA / Simone Arveda / FTJ

FCS-Gegner im Porträt: Genoa will zurück in die Serie A

Der FC Südtirol steht kurz vor dem Start in die erste Serie-B-Saison der Vereinsgeschichte. SportNews stellt die Gegner der Weißroten in einer Porträtserie vor. Dieses Mal ist Genoa an der Reihe – einer der traditionsreichsten Fußballvereine in Europa.

Der Genoa Cricket and Football Club ist der traditionsreichste Verein in der Serie B und einer der wichtigsten Fußballvereine in ganz Italien. Die Ligurier holten 1898 den ersten Scudetto der Geschichte. Insgesamt konnte Genoa 9-mal einen Meistertitel bejubeln. Am 8. Dezember muss der FC Südtirol im legendären Marrassi-Stadion in Genua antreten.


Nach einer desaströsen Saison, in der von Anfang an wenig zusammenlief, musste Genoa im Frühling in die Serie B absteigen. Dort baut man weiterhin auf den Deutschen Trainer Alexander Blessin. Er stammt aus der Red-Bull-Trainerschule und hat sich dem Pressing verschrieben. Damit ist Blessin ein komplett anderer Trainertyp, als die meisten seiner italienischen Kollegen. Ob das funktioniert, wird man sehen – denn Genoa will eine schnelle Serie-A-Rückkehr.

Schwieriges Umfeld, tolles Stadion
Der Kader von Genoa besteht aus vielen jungen Spielern. Die meisten arrivierten Spieler, darunter auch Kapitän Domenico Criscito (zu Toronto), haben den Klub verlassen. Qualität haben die Ligurier dennoch mehr als genug in der Mannschaft. Nikola Maksimovic war bei Napoli Stammkraft in der Champions League, Stefano Sturaro wurde 4-mal Meister mit Juventus und der kroatische Sechser Milan Badelj (Fiorentina, Lazio) war jahrelang einer der Besten in der Serie A.

Genoa hat eine Saison zum Vergessen hinter sich. Symbolisch die Rote Karte für Andrea Cambiaso (im Sommer zu Juventus gewechselt). © ANSA / ansa

Genoa ist traditionell ein Klub mit einem schwierigen Umfeld. Zahlreiche Trainerwechsel, ein Kommen und Gehen auf dem Transfermarkt und heißblütige Fans – die zeitgleich der große Pluspunkt der Grifoni sind. Das Marrassi-Stadion gehört mit seinen Steiltribünen zu den schönsten in Italien und ist immer gut besucht. Den FCS erwartet ein wahrer Hexenkessel.

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