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Das San-Nicola-Stadion gehörte zu den WM-Stadien im Jahr 1990. © SSC Bari/Social Media

FCS-Gegner im Porträt | Hier ist Fußball Religion

Auch wenn der FC Südtirol seit Dienstag ohne Cheftrainer dasteht, beginnt für die Weiß-Roten in fünf Tagen das Serie-B-Abenteuer. Im vorletzten Teil unserer Serie, in der wir die kommenden FCS-Gegner vorstellen, blicken wir in den Süden.

Bari ist nicht nur eine große Stadt (rund 320.000 Einwohner) und die Hauptstadt Apuliens, sondern auch ein großer Name im italienischen Fußball. Der dortige Verein, der mittlerweile SSC Bari heißt, verbrachte insgesamt 30 Spielzeiten in der Serie A. Fußball-Größen wie Leonardo Bonucci, Gianluca Zambrotta oder Antonio Cassano streiften sich das Trikot mit dem Gockel auf der Brust über. Cassano ist sogar in Bari aufgewachsen und begann hier seine Spieler-Karriere. Das ehemalige Enfant terrible ist sozusagen ein Sohn dieser Stadt.


Auch der heutige Star-Trainer Antonio Conte hat eine Vergangenheit beim Klub aus Apulien und saß in der Saison 2008/09 auf der Bank. Letztmals spielte Bari im Jahr 2011 in der höchsten Spielklasse. Nach abermaliger Insolvenz musste der Klub im Jahr 2018 gar in die Serie D zwangsabsteigen. Nur 4 Jahre später schaffte der Verein mit seinen emotionsgeladenen Fans die Rückkehr in die Serie B. Besonders bemerksenswert für Bari: Das dortige San-Nicola-Stadion bietet Platz für 58.000 Zuseher und ist somit ein echter Fußball-Tempel.

Vergangene Saison war Manuel Scavone (ganz hinten, 4. v.l.) noch einer der Aufstiegshelden. © manuel scavone/social media


Mit Manuel Scavone steht bei Bari auch ein Südtiroler unter Vertrag. Nach dem Aufstieg sprach der Bozner im April mit SportNews über sein derzeitiges Abenteuer: „Der Verein hat lange in der Serie A und Serie B gespielt. Das markt man. Bari ist eine ziemlich große Stadt. Der Druck ist dementsprechend auch hoch. Heuer waren einmal beispielsweise 25.000 Zuschauer im Stadion. Wenn es positiv läuft, ist das super. Andererseits kann die Stimmung bei einer Negativ-Serie ganz schnell kippen. Hier wird die ganze Woche nur über Fußball gesprochen. Wenn es gut läuft, wird man fast schon vergöttert.“ Der FCS kann sich Mitte November also auf einen echten Hexenkessel einstellen.




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