
Davide Possanzini war unzufrieden mit dem Auftritt des F C Südtirol. © DLife/Luca Ognibene
FCS-Trainer: „Das war ein großer Schritt zurück“
Der FC Südtirol ist seit vier Spielen ohne Sieg, holte am Samstag gegen Cesena aber zumindest einen Punkt. Im Anschluss fand FCS-Trainer Davide Possanzini überraschend klare Worte zum Auftritt.
01. November 2026
Von: dl
„Wir haben heute eine schlechte Partie gezeigt. Vor allem mit dem Ball hatte unser Spiel wenig Qualität. Das war ein großer Schritt zurück – auch zu den letzten Spielen. Für mich haben wir bei der Pleite in Padua beispielsweise viel besser gespielt“, erklärte Possanzini. Der 50-Jährige ist ein Ballbesitz-Fetischist. Das merkt man an diesen Worten. Falls sein FC Südtirol wie beim 1:1 gegen Cesena (46 % Ballbesitz) nicht genug Phasen hat, in denen er das Leder in den eigenen Reihen hält, wirkt Possanzini unzufrieden.
Gegen Cesena war dies vor allem in der ersten Halbzeit der Fall. Der FCS führte zwar mit 1:0, doch man merkte Possanzini seine Unzufriedenheit an der Seitenlinie an. „Wir haben viele Fehler gemacht. Ich weiß auch nicht genau, warum. Wir haben uns viel zu sehr zurückgezogen. Cesena hat ein super Spiel gezeigt. Sie haben viel besser gespielt als wir“, so Possanzinis etwas überraschend klare Meinung nach dem Remis.
„Wir haben eine schlechte Partie gezeigt.“ FCS-Trainer Davide Possanzini
Am Ende war der Punkt für den FC Südtirol nicht unverdient, das meinte auch Possanzini. Trotzdem fügte der Trainer an: „Ich bin hier, um eine Entwicklung voranzutreiben. Gegen Cesena hatten wir aber keine Kontrolle über das Spiel. Jeder hat seine Meinung zum Fußball. Ich bin einer, der viel an die Zukunft denkt. Wir hatten heute keine Kontrolle – mit und gegen den Ball. Wir waren viel zu passiv, was mich einfach stört.“
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