S+
Davide Possanzini hat mit seinem FC Südtirol die nächsten Punkte im Visier. © FCS

a Serie B

Davide Possanzini hat mit seinem FC Südtirol die nächsten Punkte im Visier. © FCS

FCS wappnet sich für Modena: „Werden uns nicht verbiegen“

Auf die Fans des FC Südtirol wartet am Samstag ein Highlight: Modena Calcio mit seinem Europameister Andrea Belotti kommt ins Drusus-Stadion. Am Tag zuvor zeigt sich FCS-Trainer Davide Possanzini unbeeindruckt von der Offensivkraft des Gegners.

Aus dem FCS-Center in Rungg

Alexander Foppa

Von:
Alexander Foppa

Am Samstagnachmittag (ab 15 Uhr im SportNews-Ticker) gastiert ein Gegner im Drusus-Stadion, der mit geballter Offensivwucht anmarschiert. Satte 66 Schüsse haben die Canarini in den ersten drei Saisonspielen abgegeben, der FC Südtirol – zum Vergleich – nur deren 26. Doch damit nicht genug: Mit Andrea Belotti wurde erst diese Woche zusätzlich ein Offensiv-Star dazugeholt.


Belotti-Hype in Modena

Der 32-jährige Europameister von 2021 hat in der Serie A 116 Tore erzielt, kam zuletzt verletzungsbedingt bei Cagliari, Como und Benfica nicht mehr richtig in Fahrt. Am Mittwoch hat er in Modena vor rund 150 Schaulustigen die erste Trainingseinheit absolviert, bereits am Samstag soll er in Modenas Aufgebot stehen. Ein Einsatz ist jedoch unwahrscheinlich.

Steht bei Modena schon voll im Training: „Il gallo“ Belotti.

Steht bei Modena schon voll im Training: „Il gallo“ Belotti.


„Diese Verpflichtung unterstreicht Modenas Ambitionen“, sagte FCS-Trainer Davide Possanzini am Freitag in einer Pressekonferenz. „Der Gegner spielt einen tollen Fußball, zweifelsfrei. Wir werden aber deshalb unsere Spielweise nicht umstellen, uns verbiegen. Es gilt selbst die Initiative zu ergreifen und gleichzeitig wachsam zu sein.“
„Ich muss alle Spieler bei Laune halten“ FCS-Trainer Davide Possanzini

Der FC Südtirol vermag Possanzinis Vorgaben umzusetzen, das haben die ersten drei Spiele gezeigt. Zwar ist nach dem Komplettumbruch noch etwas Sand im Getriebe, dennoch stehen bereits sieben Punkte auf der Habenseite. „Darauf lässt sich aufbauen, jetzt erwarte ich mir schrittweise die nächsten Verbesserungen“, so Possanzini.

Bei den Weiß-Roten, die in der Tabelle unmittelbar vor Modena (sechs Punkte) stehen, kehrt der zuletzt rotgesperrte Giacomo Stabile ins Aufgebot zurück. Hamza El Kaouakibi, Marco Varnier und der letztjährige Modena-Profi Niklas Pyyhtiä fehlen weiterhin. Possanzini sagt: „Jene Spieler, die zur Verfügung stehen, sind topfit. Jetzt ist es meine Aufgabe, sie richtig einzusetzen und auch alle bei Laune zu halten.“ Am besten geht das natürlich mit weiteren Punkten, am besten bereits am Samstag gegen Modena.


Der 4. Spieltag:

Freitag, 11. September
Empoli – Arezzo (19 Uhr)
Benevento – Verona (21 Uhr)
Pisa – Entella (21 Uhr)

Samstag, 12. September
FC Südtirol – Modena (15 Uhr)
Vicenza – Juve Stabia (15 Uhr)
Padova – Ascoli (15 Uhr)
Catanzaro – Carrarese (17.15 Uhr)
Cesena – Cremonese (17.15 Uhr)

Sonntag, 13. September
Avellino – Palermo (17.15 Uhr)
Mantova – Sampdoria (17.15 Uhr)


SPGUVTVP
1. Palermo33007:39
2. Mantova32106:37
3. FC Südtirol32104:17
4. Ascoli32104:27
5. Avellino32015:26
5. Modena32015:26
5. Pisa32015:26
8. Empoli32013:36
9. Cesena31204:35
10. Hellas Verona31117:34
11. Padova31113:44
12. L.R. Vicenza31115:74
13. Cremonese31023:53
14. Arezzo31024:93
15. Virtus Entella30123:51
16. Benevento30122:41
16. Carrarese30122:41
18. Sampdoria30123:61
19. Juve Stabia31022:51
20. Catanzaro30033:70

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH