a Serie B

Leandro Greco sitzt auch im Heimspiel gegen Venezia auf der FCS-Trainerbank. © Felice Calabro' / Felice Calabrò

Leandro Greco bleibt FCS-Trainer

Auch wenn der FC Südtirol das Serie-B-Debüt in Brescia verloren hat (0:2), war die Leistung nicht schlecht. Interimstrainer Leandro Greco hat gute Arbeit geleistet. Jetzt darf er sich weiterhin auf der weißroten Trainerbank versuchen – zumindest eine Woche lang.

Ob Ex-Kapitän Hannes Fink, Sportchef Paolo Bravo oder Generalmanager Dietmar Pfeifer – in einem Punkt sind sich alle einig. Leandro Greco wird eines Tages als Trainer bei ganz großen Klubs von sich reden machen. In der Zwischenzeit sitzt der ehemalige Roma-Profi weiterhin beim FC Südtirol auf der Bank. Doch es gibt ein Problem.


Hätte Leandro Greco die UEFA-Pro-Lizenz, würde er wohl der neue Cheftrainer beim FC Südtirol sein. Doch weil der 36-Jährige diese nicht hat, müssen die Weißroten eine andere Lösung finden. Greco ist „nur“ im Besitz der UEFA-A-Lizenz (das ist der zweithöchste Trainerschein, doch in der Serie B braucht es den höchsten).

Zwei Varianten liegen auf dem Tisch
Spekuliert werden darf über zwei Varianten. Die erste ist, dass Greco ein Co-Trainer mit der Pro-Lizenz zur Verfügung gestellt wird. Dann würde dieser zwar offiziell als FCS-Coach aufscheinen, doch das Sagen hätte Greco. Eine andere – und wahrscheinlichere Lösung – ist, dass ein neuer Cheftrainer kommt. Hierfür ist Pierpaolo Bisoli in der Poleposition (da geht’s zum Porträt). Im Sommer konnte sich Bravo mit dem ehemaligen Cesena-Trainer finanziell nicht einigen. Jetzt sieht die Sache anders aus und Bisoli soll bereit sein, nach Südtirol zu kommen.

Welche Straße der FC Südtirol einschlägt, ist noch offen. Fakt ist, dass Greco nur ein Trainer auf Zeit ist. Mit einer Ausnahmegenehmigung darf er einen Monat lang den FCS trainieren. Danach muss es eine langfristige Lösung geben. Im Duell gegen Venezia (Sonntag, 20.45 Uhr) kommt es aber zum Wiedersehen mit Ivan Javorcic. Greco weiß ganz genau, wie sein ehemaliger Chef tickt. Er kennt alle Kniffe von Javorcic und ist auch deshalb eine gute Option, um in das erste Serie-B-Heimspiel der Klubgeschichte zu gehen.

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