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Der FC Südtirol blickt auf einen bärenstarken Saisonstart. © FC Südtirol

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Der FC Südtirol blickt auf einen bärenstarken Saisonstart. © FC Südtirol

Leidenschaft pur: Was den FCS-Coach besonders stolz macht

Im Spitzenspiel am Samstag nahm der FC Südtirol einen weiteren Punkt mit und blickt weiterhin auf einen fantastischen Start in die Saison 2026/27. Trotz des ausgebliebenen Treffers war Trainer Davide Possanzini äußerst zufrieden.

Neben Tabellenführer Palermo (1./16 Punkte) und Mantova (3./11) ist lediglich der FC Südtirol nach den ersten sechs Spieltagen der Serie B noch ungeschlagen. Mit zwölf Punkten verweilen die Weiß-Roten auf dem zweiten Platz, am Samstag untermauerten sie im Spitzenspiel gegen Ascoli (0:0) ihre Ambitionen – und das vor allem mit der Art und Weise, wie sie auf dem Rasen des Drusus-Stadions agierten.


„Wenn man einem vollen Stadion ein Spektakel bieten kann, freut mich das immer“, erklärte Trainer Davide Possanzini auf der Pressekonferenz mit Blick auf das vorangegangene Duell auf hohem Niveau. „Es war eine sehr taktische und schwierige Partie.“

FCS-Coach Possanzini: „Das Wichtigste ist ...“

Im Gegensatz zu anderen Partien hatte Südtirol in Sachen Ballbesitz nicht die Oberhand, Ascoli wollte die Hausherren viel laufen lassen. Ein Umstand, auf welchen sich der FCS einzustellen wusste. „Wir haben die Defensivarbeit je nach Spielsituation gut interpretiert“, zog Possanzini ein positives Fazit. „Oft sind wir konsequent draufgegangen, wenn wir gut positioniert waren, konnten einige Bälle erobern und uns gute Chancen erarbeiten. Hinten haben wir auch gut zugemacht, wenn es nötig war.“

Der FC Südtirol hat seine Weiße Weste behalten. © FC Südtirol

Der FC Südtirol hat seine Weiße Weste behalten. © FC Südtirol


Einzig mit dem Torerfolg sollte es trotz ansehnlicher Leistung vor knapp 5.000 Zuschauern in Bozen nicht klappen. „Das gehört dazu“, wollte der 50-Jährige das Thema nicht zu groß machen. „Das Wichtigste ist im Spiel zu bleiben, eine gute Leistung zu zeigen, alles zu geben und alles auf dem Platz zu lassen. Und das haben sie heute getan. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft.“

Aufgrund einiger Ausfälle konnte Possanzini nicht aus dem Vollen schöpfen. Eine Tatsache, die der Übungsleiter nicht als Ausrede gelten lassen möchte – immerhin läuft es in verschiedensten Konstellationen. „Natürlich hätte ich mehr Möglichkeiten, wenn mir alle Spieler zur Verfügung stünden. Aber ich bin auch mit den Spielern zufrieden, die ich derzeit habe“, merkte er an und zeigte sich anschließend besonders stolz: „Ich bin zufrieden, weil mir jeder, der auf den Platz geht, zeigt, dass er alles gibt, weiß, was er zu tun hat, und mit Überzeugung und Selbstvertrauen danach handelt. Und genau das ist das Entscheidende.“

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