
Silvio Merkaj traf gleich bei seinem Vicenza-Debüt. © LR Vicenza
Merkaj lässt Muskeln spielen: Das machen die FCS-Abgänge
Am Deadline Day hatte der FC Südtirol seinen Top-Stürmer Silvio Merkaj noch zu Ligarivale Vicenza abgegeben. Gleich bei seinem Debüt ließ der Albaner seine Muskeln spielen. Hier schauen wir kurz auf die bisherigen Leistungen der wichtigsten FCS-Abgänge.
07. September 2026
Von: dl
Mit seiner kampfbetonten und lauffreudigen Spielweise war Silvio Merkaj einer der Publikumslieblinge in den letzten Jahren im Bozner Drusus-Stadion. In den ersten beiden Saisonspielen hatte der 28-Jährige zudem auch im neuen System des FC Südtirol überzeugt. Deshalb rieben sich viele Fans die Augen, als Merkaj in letzter Minute des Transferfensters doch noch verkauft wurde.
Am Sonntag feierte Merkaj, der durchspielte, eine erfolgreiche Premiere für Aufsteiger Vicenza. Beim 2:2 auswärts gegen Virtus Entella hatte der Angreifer den Klub des Südtiroler Managers Werner Seeber in der 75. Minute mit 2:1 in Führung gebracht. Anschließend feierte der emotionsgeladene Merkaj mit den Auswärtsfans ausgelassen. Einzig ein Sieg fehlte Merkaj für ein perfektes Debüt.
Was machen die anderen?
Insgesamt 18 Spieler hat der FC Südtirol in diesem Sommer abgegeben. Darunter auch Nicola Pietrangeli. Der Innenverteidiger schmort bei Serie-B-Klub Juve Stabia noch auf der Bank. Auch die beiden FCS-Flops Simone Verdi und Mamadou Coulibaly spielen bei ihren neuen Klubs – zumindest in der Liga – noch keine große Rolle. Verdi stand bei Aufsteiger Benevento noch nicht im Kader, während Coulibaly am Wochenende bei Serie-C-Klub Foggia eine Halbzeit lang auf dem Platz stand.Mittelfeldspieler Jacopo Martini kam in der Serie B bei Carrarese zuletzt zwei Mal als Joker zum Einsatz. Karim Zedadka kann bei Empoli zwei Einwechslungen und einen Startelfeinsatz nachweisen. Marco Frigerio, der am letzten Transfertag zu Union Brescia (Serie C) verliehen wurde, debütierte am Wochenende als Einwechselspieler. Verteidiger Frederic Veseli stand bei Livorno hingegen prompt in der Startelf.
Den FC Südtirol langfristig geprägt haben Raphael Odogwu und Daniele Casiraghi: Spielmacher Casiraghi gab am Sonntag sein Debüt für Ravenna (0:0 bei Pescara) und spielte für knapp eine Stunde im Mittelfeld des Klubs von Manuel Fischnaller, der vor ihm stürmte. Der inzwischen 35-Jährige Odogwu ist in der Serie C bei Aufsteiger Treviso gesetzt und hat auch schon getroffen. Odogwu erzielte gar das erste Tor von Treviso nach 13-jähriger Abstinenz vom Profigeschäft – und das im Briamasco-Stadion von Trient.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Kommentare (0)