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Sergio Pellissier hat fast seine komplette Karriere bei Chievo Verona verbracht. © ANSA / ANSA

Stürmerikone gründet neuen Klub: Aus Chievo Verona wird Chievo 1929

Nach dem Aus von Chievo Verona, das im Sommer mit einem Steuer-Schuldenberg von 18 Millionen aus der Serie B zwangsabsteigen musste, gibt es einen neuen Verein. Der Kopf dahinter ist eine ehemalige Stürmerlegende.

Sergio Pellissier hat mit dem FC Chievo 1929 einen neuen Fußballverein gegründet. Offiziell ist der neue Klub nicht der Nachfolgeverein von Chievo Verona, doch insgeheim hofft der 42-jährige Aostaner darauf, die Serie-D-Lizenz seines Ex-Klubs oder von einem anderen Verein zu erhaschen.


„Es ist nicht wichtig, in welcher Liga wir starten. Natürlich wäre es super, wenn wir in der Serie D beginnen könnten. Aber wenn es die 3. Amateurliga ist, dann werden wir es auch tun“, wird Pellissier von Sky Sport zitiert. Für den ehemaligen Stürmer, der 517-mal für Chievo Verona gespielt hat, ist es wichtig, dass es mit dem Verein überhaupt weitergeht: „Sollten wir im Amateurfußball starten, wollen wir so schnell wie möglich nach oben.“

Chievo-Verona-Chef gibt nicht auf
Luca Campedelli, Präsident von Chievo Verona, ist nicht gut auf seinen ehemaligen Stürmer zu sprechen, öffnet Pellissier aber in einem Interview mit La Repubblica eine Hintertür: „Wir haben seit einiger Zeit gar keinen Kontakt. Ich habe gehört, dass er einen neuen Verein gegründet hat. Wenn er möchte, können wir über eine Kooperation sprechen. Ich wünsche mir das für die Fans und unsere Mitarbeiter, an die ich jeden Tag denken muss. Ich versuche nach wie vor ihre Gehälter zu bezahlen.“ Campedelli fordert nach wie vor eine Wiederaufnahme seines Vereins in die Serie B – wohl ein aussichtsloses Unterfangen.

Der Verein Chievo Verona existiert derzeit nur auf dem Papier. Nach dem Abstieg aus dem Profifußball hat der Klub alle Spieler der Profi- und der Primavera-Mannschaft freistellen müssen. Sämtliche Spieler sind gewechselt, darunter auch die beiden Südtiroler Emanuele Zuelli (zu Juventus) und Manuel De Luca (Sampdoria).

Schlagwörter: Fussball Chievo Verona

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