a Serie B

Filippo Inzaghi ist zum zweiten Mal seit Februar von Brescia gefeuert worden. © ANSA / Mario Taddeo

Trotz „Unfeuerbar-Klausel“: Brescia schmeißt Inzaghi schon wieder raus

Der italienische Fußball ist um eine sehr kuriose Trainer-Entlassungsgeschichte reicher. In den Hauptrollen sind Filippo Inzaghi, Brescia und Massimo Cellino.

Obwohl der Traditionsverein Brescia noch alle Chancen auf den Aufstieg in die Serie B hat, wurde Trainer Filippo Inzaghi zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen entlassen. Bereits im Februar wurde der ehemalige Weltklasse-Stürmer von Präsident Massimo Cellino gefeuert – nach wenigen Stunden allerdings wieder zurückgeholt. Der Grund: Im Vertrag von Inzaghi ist eine Klausel festgeschrieben, wonach er nicht rausgeworfen werden darf, wenn er auf einen Aufstiegs- oder Playoff-Platz steht. Das war im Februar der Fall und ist jetzt immer noch so. Brescia ist aktuell Fünfter.


Im Grunde darf Inzaghi also nicht gefeuert werden. Reicht er Klage gegen den Rauswurf ein, dann stehen die Chancen gut, dass Cellino seinen aktuellen Ex-Trainer wiedereinstellen muss. Ob die Milan-Ikone diesen Schritt geht, ist noch nicht bekannt. Sicher ist hingegen, dass Eugenio Corini am Mittwochnachmittag sein erstes Training als neuer Brescia-Coach geleitet hat. Für den ehemaligen Spieler der Lombarden ist es bereits die dritte Trainer-Erfahrung bei Brescia. Corini war übrigens auch im Februar der Wunschkandidat gewesen und hätte schon damals von Inzaghi übernehmen sollen.

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