a Serie B

Auf den FCS wartet am Donnerstag im Marassi-Stadion ein heißer Tanz. © Genoa CFC/Social Media

Vor FCS-Duell: In Genua regiert das Chaos

Am Donnerstag steht der FC Südtirol vor einem der spektakulärsten Auswärtsspiele der Vereinsgeschichte. Bei Gegner Genoa herrscht aktuell jedoch ein totales Chaos.

Der CFC Genoa wurde 1893 gegründet und gilt als der älteste heute noch existierende Fußballklub in Italien. Im Sommer musste der Verein aus Ligurien den bitteren Gang in die Serie B antreten. Allerdings herrschte in der Hafen-Stadt trotz des Abstiegs eine gewisse Euphorie, die der neue Trainer Alexander Blessin in der Rückrunde mit seinem Pressing-Fußball entfacht hatte.


Inzwischen ist der deutsche Übungsleiter, der aus der Fußball-Akademie von RB Leipzig stammt, bei den Fans aber in Ungnade gefallen. Spätestens nachdem Blessin seine Spieler in der vergangenen Woche als Amateure bezeichnet hatte. Etwas überraschend blieb der 49-jährige Schwabe trotzdem im Amt. Am Sonntag verlor Genoa dann auch noch zuhause gegen Cittadella mit 0:1.

Trainer Alexander Blessin könnte noch vor Donnerstag entlassen werden. © ANSA / LUCA ZENNARO


Nach der peinlichen Heimniederlage gegen Cittadella wurde die Mannschaft, die mittlerweile auf Rang 5 abgerutscht ist, lautstark ausgepfiffen. „Andate a lavorare“, skandierten die unzufriedenen Zuschauer unter anderem. Deshalb wird damit gerechnet, dass Blessin noch am Montag oder Dienstag fliegen könnte. Als möglicher Nachfolger wird auch Ex-Stürmer Alberto Gilardino ins Gespräch gebracht, der derzeit als Jugendtrainer beim Klub tätig ist.

Kultstätte Marassi

Genoa kann heuer mit rund 25.000 Besuchern neben Bari den höchsten Zuschauerschnitt in der Serie B aufweisen. In Bari pilgerten schlussendlich Mitte November 18.500 Fans beim Heimspiel gegen den FC Südtirol ins San-Nicola-Stadion (so viele waren es noch nie bei einem FCS-Spiel). Gut möglich, dass diese Statistik am Donnerstag (15 Uhr) beim Gastspiel in Genua nochmal nach oben geschraubt wird. Das Marassi-Stadion, das inmitten von Wohnsiedlungen steht, gehört jedenfalls mit seinen Steiltribünen zu den schönsten in Italien.

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