
Davide Possanzini, der neue Trainer des FC Südtirol, stand Rede und Antwort. © Bordoni
Vor Heimauftakt: Wie gut ist der neue FC Südtirol?
Flutlicht an im Drusus-Stadion: Am Samstag um 19 Uhr beginnt die fünfte Serie-B-Saison des FC Südtirol mit einem Heimspiel gegen Virtus Entella. Die große Frage dabei: Wie präsentiert sich der kern erneuerte FCS?
21. August 2026
Aus dem FCS-Center in Rungg
Von:
David Lechthaler
40 Tage Zeit hatten die Spieler, um das neue und teilweise auch komplexe System des neuen Trainers Davide Possanzini einzuüben. Das Problem dabei: Einige Neuzugänge sind noch nicht lange dabei. „Ich muss sagen, die Spieler haben sich alle gut verhalten. Es herrscht ein großer Enthusiasmus. Wir wollen das Spiel dominieren. Ich weiß nicht, wie lange das dauern wird. Ich hoffe, dass wir schon morgen einiges von meinen Ideen sehen können“, so Possanzini am Freitag bei der Abschluss-PK.
Erst in dieser Woche sind Rekordeinkauf Andrea Giorgini und Italiens U21-Nationalspieler Fabio Rispoli zum Team gestoßen. Laut den Aussagen von Possanzini ist es nicht ausgeschlossen, dass beide am Samstag schon in der Startelf stehen könnten. Einen schweren Stand könnten hingegen heuer die Südtiroler haben. Raphael Kofler ist nicht mehr dabei. Für die Davi-Brüder und Fabian Tait wird es hingegen schwer, einen Stammplatz zu erkämpfen.
Eine total neue Mannschaft
Wer bleibt also vom letztjährigen Team übrig? Salvatore Molina dürfte als rechter Verteidiger gesetzt sein. Als Alternative kommt Federico Davi in Frage. Ansonsten haben noch Simone Tronchin und Silvio Merkaj eine Chance, in der Startelf zu stehen. „Merkaj ist wieder fit und kann spielen. Solange er hier ist, ist er Teil des Projekts“, erklärte Possanzini. Rund um den Albaner gibt es immer wieder Abgangsgerüchte. Zum einen könnte der 28-Jährige Geld einbringen, zum anderen passt auch er nicht hundertprozentig ins neue System.Zwei der letzten Verbliebenen im FCS-Kader: Salvatore Molina (links) und Silvio Merkaj. © DLife
„Der Transfermarkt dauert bis zum letzten Tag. Ich kann nicht ausschließen, dass noch etwas passiert“, so der FCS-Coach. Bis zum 1. September kann sich also weiter etwas tun beim FC Südtirol – auch weitere Neuzugänge sind nicht ausgeschlossen. Dabei gab es bereits 14 Transfers auf der Zugangsseite. Auch die Zukunft eines Daniele Casiraghi ist noch nicht geklärt. Possanzini freut sich jedenfalls auf sein Heimdebüt. Aber auch dem 50-Jährigen ist bewusst, dass es am Ende nicht auf seinen Spielstil, sondern die Resultate ankommen wird.
Serie B, 1. Spieltag
Vicenza – Catanzaro (Freitag, 20.30)FC Südtirol – Virtus Entella (Samstag, 19.00)
Carrarese – Mantova
Benevento – Modena (Samstag, 21.00)
Empoli – Cremonese
Avellino – Arezzo
Pisa – Padova (Sonntag, 19.00)
Hellas Verona – Ascoli
Palermo – Juve Stabia (Sonntag, 21.00)
Cesena – Sampdoria (Sonntag, 21.00)
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