a Serie B

Verwundert über Sportchef Paolo Bravo: Lamberto Zauli, ehemaliger FCS-Trainer. © Alfred Tschager

Zauli perplex: „Plötzlich bemerkte er, dass sich unsere Ideen unterscheiden“

Gut einen Monat nach seinem Aus als Trainer beim FC Südtirol, hat Lamberto Zauli in einem Interview einige Fehler zugegeben. Allerdings nicht als FCS-Trainer, sondern, dass er Juventus für die Weiß-Roten verlassen hat.

Eine Fanseite von Juventus (TuttoJuve.com) hat ein Interview mit Lamberto Zauli geführt. In diesem hat der ehemalige FCS-Trainer, der wenige Tage vor Beginn der Serie-B-Meisterschaft entlassen wurde, über seine Erfahrung in Bozen gesprochen.


Zauli bestätigte, dass Sportdirektor Paolo Bravo der Verantwortliche für seine Entlassung war. „Obwohl ich bereits bei Santarcangelo mit ihm zusammengearbeitet habe, bemerkte Bravo plötzlich, dass sich unsere Ideen von Fußball komplett unterscheiden“, so der 51-jährige Trainer. „Es war eine absurde Situation, die offensichtlich so enden musste“, so Zauli weiter. Spätestens nach diesen Worten des ehemaligen FCS-Trainers ist klar, dass sich Bravo bei der Wahl für den Javorcic-Nachfolger komplett verspekuliert hat. Der als Wunschlösung angekündigte Zauli war ein Fehlgriff. Auch Zauli hadert mit seiner Wahl: „Es ist ein Fakt, dass es ein Fehler war, Juventus für den FC Südtirol zu verlassen.“

FCS-Sportdirektor Paolo Bravo hat sich bei der Bestellung von Lamberto Zauli komplett verpokert.


Aktuell ist Zauli vereinslos. Doch weil er seinen Vertrag mit dem FCS noch vor dem Start der Meisterschaft aufgelöst hat, darf er noch in dieser Saison bei einem neuen Klub anheuern. „Zumindest ist das Glas halb voll“, so Zauli: „Ich kann sofort wieder eine Mannschaft trainieren.“

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