a Serie B

Maurizio Zamparini, Ex-Präsident von Palermo. © ANSA / FRANCO LANNINO

Zwangsabstieg statt Aufstieg: Palermo muss in die Serie C

Dem italienischen Fußball droht das nächste Chaos: Zweitligist Palermo darf nicht an den Playoffs zum Aufstieg in die Serie A teilnehmen. Stattdessen steigen die Sizilianer in die Serie C ab.

Palermo hatte die Meisterschaft auf Platz 3 beendet, wird jetzt aber auf den letzten Rang der Serie B zurückgestuft. Der Grund: Aus Zeiten unter Ex-Präsident Maurizio Zamparini sind finanzielle Unregelmäßigkeiten aufgetaucht, die den Sizilianern jetzt den Kragen kosten könnten. Stand Montag, 13. Mai, muss Palermo in die Serie C absteigen. Allerdings kann der Klub innerhalb von 15 Tagen Rekurs einreichen. Der Playoff-Start in der Serie B steht auf der Kippe.

Durch das Palermo-Chaos sind auch weitere Vereine betroffen. So könnte sich Foggia, sportlich eigentlich abgestiegen, doch noch in der Serie B halten. Muss Palermo tatsächlich in die Serie C, dann wäre Foggia der Nutznießer. Sollte Palermo tatsächlich auf den letzten Rang geschoben werden, würden die Apulier noch eine Chance – sprich ein Entscheidungsspiel gegen Salernitana – erhalten. Doch auch das ist nicht fix, denn Foggia hat beim Verband Einspruch gegen die sechs Strafpunkte eingelegt. Bekäme der Klub einige Punkte zurück, dann sähe wiederum alles anders aus.

Autor: cst

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