
Salvatore Tazza und Matteo Forti (r.) werden sich am Sonntag in Bozen duellieren. © P. Schwienbacher
„Es geht um drei Punkte und viel, viel mehr“
Das Warten hat ein Ende. Zum ersten Mal seit acht Jahren gibt es in der Serie D am Sonntag (15 Uhr) wieder ein Südtiroler Derby. Mit Virtus Bozen und dem FC Obermais duellieren sich zudem die beiden größten Städte des Landes.
27. Oktober 2026

Von:
Christian Staffler
Es ist ein echtes Schlagerspiel für den Südtiroler Fußball. Am Sonntag duellieren sich in der Internorm Arena auf den Talferwiesen die beiden besten Südtiroler Fußballclubs, wenn man den FC Südtirol als Profiverein ausnimmt. Virtus Bozen und der FC Obermais wissen, dass es am Sonntag um viel Prestige geht. FCO-Coach Flavio Toccoli bringt es in einem Satz auf den Punkt: „Im Grunde geht es am Sonntag um drei Punkte. Aber für das gesamte Umfeld geht es um viel, viel mehr.“
Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Sportlich gibt es keinen Favoriten. Beide Clubs haben neun Punkte auf dem Konto. Allerdings hat Virtus Bozen alle diese Zähler mit Heimsiegen geholt. Zudem stehen sechs Niederlagen zu Buche. Obermais hat nur vier Mal verloren, dafür drei Mal Remis gespielt. Durch die Heimstärke der Landeshauptstädter dürfte es für die Gäste nicht einfach werden, auf dem Kunstrasenplatz der Internorm Arena zu punkten.
„Wir müssen kämpfen, das ist unsere Basis. Danach kommt die spielerische Qualität dazu.“ Flavio Toccoli vor dem Südtiroler Derby
Samuel Villgrattner erwartet genau das: „Es wird sicher ein schwieriges Spiel, besonders weil Virtus Bozen daheim so stark ist. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Duell.“ Der Unterlandler Mittelfeldspieler der Obermaiser hofft aber auf einen Sieg seiner Blau-Weißen: „Wir werden uns gut vorbereiten und wollen die Punkte nach Meran holen.“
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