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Hannes Kiem startet mit Virtus am Samstag in die neue Saison. © AC Virtus Bolzano

Hannes Kiem: „Auf uns wartet ein Mammutprogramm“

Am 16. Februar bestritt Virtus Bozen letztmals ein Pflichtspiel in der Serie D. Am Samstag – also gut 7 Monate später – ist endlich wieder soweit. Virtus-Kapitän Hannes Kiem ist deshalb voller Tatendrang.

Am 20. Juli startete Südtirols einziger Serie-D-Klub in die Vorbereitung. Über zwei Monaten später gibt es für die Mannschaft von Alfredo Sebastiani endlich die erste Standortbestimmung, nachdem der Serie-D-Pokal heuer abgesagt wurde. Die Bozner empfangen am Samstag um 15 Uhr (das Spiel wurde wegen der Bombenentschärfung am Sonntag in Bozen vorverlegt) auf den Talferwiesen den FC Luparense.

Ein Kaltstart für Virtus
„Die Vorfreude ist unglaublich groß. Aufgrund der Tatsache, dass in letzter Zeit kein ordentliches Freundschaftsspiel mehr möglich war (die Oberligaklubs starteten schon in die Meisterschaft), ist unsere Ausgangslage schwer einzuschätzen. Doch unser Vorteil besteht darin, dass die Mannschaft seit vielen Jahren zusammen ist und der Trainer die Spieler in- und auswendig kennt“, sagte Hannes Kiem im Gespräch mit SportNews.

Nicht dabei am Samstag werden die gesperrten Matteo Timpone und Michael Cia bzw. der verletzte Michael Bacher sein. Die Tatsache, dass Virtus heuer wieder in der Venetien-Gruppe spielt, in der Kiem & Co. vor zwei Jahren auf Platz 5 landeten, sieht der Vinschger nicht als Vorteil: „Die Mannschaften haben alle gut aufgerüstet, deshalb wird es sehr schwierig. Trient sehe ich als klaren Favoriten, auch weil sie sich mit Camine Parlato einen echten Aufstiegsgaranten als Trainer geangelt haben.“

„Wir sind quasi der einzige Klub, bei dem nahezu alle Spieler arbeiten oder studieren“
Hannes Kiem

Insgesamt 38 Spiele gilt es für Virtus Bozen in der Meisterschaft zu bestreiten (Hier geht's zum Spielplan). Winterpause gibt es keine. 7 Mal ist die Sebastiani-Truppe zumal unter der Woche gefordert. Dies sei laut Kiem eine große Herausforderung für Virtus: „Denn wir sind quasi der einzige Klub, bei dem nahezu alle Spieler einer Arbeit oder einem Studium nachgehen. Insofern wartet ein Mammutprogramm auf uns.“

Ein konkretes Saisonziel wolle der Abwehrchef nicht ausgeben. „Wir möchten auch heuer nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Das ist das oberste Ziel. Zudem wollen wir besser starten als im letzten Jahr. Wenn uns das gelingt, haben wir sicherlich das Potential, um im gesicherten Tabellenmittelfeld zu landen.“
Serie D (Gruppe C), 1. Spieltag
Virtus Bozen – Luparense (Samstag 15 Uhr)
Adriese – Manzanese (Sonntag, 15 Uhr)
Ambrosiana – Trient
Caldiero – Arzignano
Campodarsego – Mestre
Cartigliano – Montebelluna
Chions – Sedico
Muzane – Clodiense Chioggia
Delta Porto Tolle – Feltre
Este – Belluno

Autor: dl

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