
Obermais-Coach Flavio Toccoli erwartet ein heißes Saisonfinale. © P. Schwienbacher
Interview | „Tun gut daran, auf uns zu schauen“
Noch vier Spiele – plus ein mögliches Playout – stehen für den FC Obermais in dessen erster Serie-D-Saison noch auf dem Programm. Trainer Flavio Toccoli gibt vor dem Endspurt einen Ein- und Ausblick auf das, was seine Mannschaft erwartet.
11. April 2026
Von: cst
Noch vier Spiele, dann ist die erste Ligaphase in der Serie D für den FC Obermais beendet. Welches dieser Spiele ist am wichtigsten?
Flavio Toccoli: „Jedes dieser vier Spiele ist wichtig und hat Endspiel-Charakter. In der Serie D gibt es keine einfachen Spiele. Dennoch wird das Wichtigste wohl das letzte Match gegen San Luigi sein. Sie stehen im Moment auf Platz 14. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass es in dieser Partie um Playout-Platzierungen oder das Heimrecht im Playout geht.“
Wie bewerten Sie den Endspurt um den Klassenerhalt?
„Es ist richtig eng. Alle Mannschaften die hinten drin stehen, haben einen ähnlich schwierigen Spielkalender. Vielleicht hat Calvi Noale hier einen kleinen Vorteil, weil sie noch gegen Adriese und Portogruaro (die aktuellen Fixabsteiger; Anm. d. Red.) spielen.“
Obermais spielt am Sonntag auswärts in Carlino. Was erwarten Sie dort?
„Einen richtig guten Gegner, der eine tolle Mannschaft hat. Für uns wird es ein echter Härtetest für die gesamte Mannschaft. Beide Innenverteidiger sind gesperrt. Marco Paulmichl und Alex Debiasi haben dem Team zuletzt viel Sicherheit gegeben. Aber es wird die Chance für andere Spieler geben, sich zu beweisen.“
Noch mindestens zwei Mal laufen Alex Demetz & Co. vor heimischem Publikum auf der Lahn auf.
Danach warten zwei Heimspiele. Eines davon gegen Altavilla, einem direkten Gegner…
„Zu Hause fühlen wir uns sehr wohl, zudem hilft uns unser Platz. Altavilla wird ein sehr schwieriges Spiel, weil sie auch noch nicht aus dem Schneider sind. Ich hoffe, dass Nikolas Spalek (Muskelbeschwerden; Anm. d. Red.) bis dahin wieder einsatzfähig ist.“
In den letzten Wochen hat Ihr Team gut gepunktet. Aber die Konkurrenz im Abstiegskampf ebenfalls. Überrascht Sie das?
„Nein, nicht wirklich. Das war in den letzten Jahren in der Serie D nicht anders. Gegen Ende der Saison lassen jene Teams, für die es um nicht mehr allzu viel geht, vermehrt junge Spieler auflaufen. Ich habe es mir nicht anders erwartet. Wir tun gut daran, nur auf uns zu schauen.“
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