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Will mit Virtus Bozen das Derby für sich entscheiden: Matteo Timpone. © thomas debelyak

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Will mit Virtus Bozen das Derby für sich entscheiden: Matteo Timpone. © thomas debelyak

Matteo Timpone: Zwischen Derbyfieber und Erinnerungen

Kaum ein anderer aktiver Südtiroler Amateurfußballer kann auf eine derart bewegte Karriere hinblicken wie Matteo Timpone. Nun wartet auf den erfahrenen Stürmer eine spezielle Herausforderung. Das anstehende Derby zwischen Virtus Bozen und Obermais ist nicht nur ein Spiel gegen seinen Ex-Verein, sondern auch eine Premiere.

Zum ersten Mal treffen am Sonntag Virtus Bozen und FC Obermais in der Serie D aufeinander. Für Matteo Timpone, der bis vor zwei Jahren selbst für die Meraner auflief, ist es umso mehr eine Partie von besonderer Bedeutung.


Derby-Erfahrung hat der gebürtige Bozner mit Virtus Bozen bereits mehrfach gesammelt. In der Serie D traf er mit seiner Mannschaft unter anderem auf Trient und St. Georgen. Ein Aufeinandertreffen zweier Südtiroler Teams in dieser Liga gab es allerdings seit acht Jahren nicht mehr. „Ein Derbyfieber spürt man immer bei den Spielern und im Verein. Ein Derby in einer nationalen Liga macht das Ganze umso schöner“, so der Virtus-Angreifer.

„Die drei Jahre in Meran waren eine schöne Zeit für mich.“ Matteo Timpone

Neben der Brisanz ist die Partie am Sonntag vor allem für den weiteren Verlauf dieser Saison richtungsweisend. Die beiden Lokalrivalen haben aktuell nämlich neun Zähler auf dem Konto. „Das Spiel am Sonntag ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, schildert Timpone. Aus neutraler Sicht verspricht die Partie zwischen den Vereinen der zwei größten Städte Südtirols ein echtes Fußballvergnügen.

Ein Duell auf Augenhöhe

Einen klaren Favoriten gibt es am Sonntag nicht. „Entscheidend werden vor allem der Wille und das Temperament sein“, erklärt Matteo Timpone. Der 33-Jährige weiß natürlich, worauf es bei solchen Spielen ankommt, und blickt optimistisch auf die Partie: „Wir sind eine erfahrene, seit Jahren eingespielte Truppe, ergänzt mit gut ausgebildeten jungen Spielern.“

Matteo Timpone stürmte drei Jahre lang an der „Lahn“.

Matteo Timpone stürmte drei Jahre lang an der „Lahn“.


Auf der anderen Seite ist sich der Bozner auch der Qualitäten seines ehemaligen Vereins bewusst. „Die Obermaiser sind gut strukturiert und haben sich über den Sommer nochmals verstärkt. Zudem bringen sie nach dem vergangenen Jahr Serie-D-Erfahrung mit.“

Seine eigene Zeit bei Obermais hat der Mittelstürmer in guter Erinnerung: „Die drei Jahre in Meran waren eine schöne Zeit für mich. Wir haben eine gute Arbeit geleistet. Der Oberliga-Titel war natürlich ein besonderer Abschluss“, so der dreifache Oberliga-Meister.


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1. Cjarlins Muzane970222:1121
2. Luparense954015:319
3. Sandonà953111:418
4. Chioggia952215:1217
5. Legnago Salus942314:1114
6. Campodarsego942317:1514
7. Este94147:613
8. Conegliano94147:1013
9. Mestre934212:1013
10. LME93338:1012
11. Bassano93338:812
12. Altavilla924316:1010
13. Triestina92348:129
14. Virtus Bozen930610:269
15. Obermais923411:159
16. Calvi Noale92257:118
17. Calcio Schio91448:127
18. Brian Lignano91178:184

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