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Noah Schweitzer hat einen guten Start in die neue Serie-D-Saison hingelegt. © P. Schwienbacher

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Noah Schweitzer hat einen guten Start in die neue Serie-D-Saison hingelegt. © P. Schwienbacher

Schweitzers Crashkurs: „Erste Gedanke muss sitzen“

Noah Schweitzer ist seit Jahren eines der größten Fußballtalente in Südtirol. Jetzt hat der Mittelfeldspieler aus Naturns den Sprung in die Serie D gewagt. Schon nach drei Wochen ist zu erkennen: Schweitzer ist in der neuen Liga angekommen.

Zwei Mal Startelf, ein Mal zur Pause eingewechselt: Das ist die persönliche Bilanz von Noah Schweitzer nach drei Serie-D-Runden. Am Mittwoch spielte der 20-Jährige zum ersten Mal über die volle Distanz und gehörte beim 1:1-Unentschieden gegen LME zu den Besten im Obermais-Trikot.


Im Sommer ist Schweitzer von Partschins in die Serie D gewechselt, nachdem er in der Oberliga – trotz seines jungen Alters – einer der besten Spieler der Liga war. Bereits im Sommer 2025 war Obermais an Schweitzer interessiert, damals blieb er allerdings bei seinem Stammverein. Mittlerweile bildet der Untervinschger mit dem gleichaltrigen Samuel Villgrattner, Ex-Partschins-Mitspieler Tizian Stecher (2007) und Simon Larcher (2008) den Kern der talentierten FCO-Youngsters. Mit Stefan Turini (ebenfalls 2007) hat Schweitzer einst in der LND-Nachwuchs-Nationalmannschaft gespielt.

Gemeinsam im Mittelfeld-Zentrum: Samuel Villgrattner und Noah Schweitzer (links) – beide sind erst 20 Jahre alt. © P. Schwienbacher

Gemeinsam im Mittelfeld-Zentrum: Samuel Villgrattner und Noah Schweitzer (links) – beide sind erst 20 Jahre alt. © P. Schwienbacher

Weil der Nordtiroler Profi Kilian Bauernfeind zuletzt angeschlagen war, bildete Schweitzer mit Villgrattner zwei Mal die Doppelsechs. „Zwei junge, deutschsprachige Südtiroler auf so einer wichtigen Position, das ist schon etwas Besonderes“, meinte Obermais-Sportdirektor Michael Höller nicht ohne Stolz.

Großer Unterschied zur Oberliga

Die Umstellung von der Oberliga auf die Serie D hat Schweitzer im Schnelldurchlauf geschafft – obwohl er selbst sagt: „Den Unterschied merkt man brutal.“ Bei dem Pokalspielen sei ihm so richtig bewusst geworden, was es heißt, in der Serie D zu spielen: „Der erste Gedanke muss sitzen. Sobald man den Ball annimmt, hat man einen Gegenspieler in den Füßen.“

Mit seinen Leistungen in den ersten Wochen beim FC Obermais ist Schweitzer zufrieden: „Seit den ersten Spielen, komme ich immer besser hinein. Meine persönlichen Leistungen passen.“

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