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Marco Moras vom FCO wird verfolgt von Stefano Calabrese (r.) und Simone Tarolli. © P. Schwienbacher

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Marco Moras vom FCO wird verfolgt von Stefano Calabrese (r.) und Simone Tarolli. © P. Schwienbacher

Start in Obermais und Bozen: Das sagen die Sportdirektoren

Am Sonntag geht die neue Serie-D-Saison los. Während Virtus Bozen auswärts antreten muss, hat der FC Obermais ein Heimspiel. SportNews hat vor dem Auftakt die beiden Sportdirektoren, Damiano Nale und Michael Höller, zu denselben Themen befragt.

SportNews: Nach den Pokalspielen geht es jetzt endlich mit der Liga los. Was erwarten Sie sich von der neuen Saison?


Nale (Virtus Bozen): „Wir haben ja schon in der Serie D gespielt, deshalb wissen wir in etwa, was auf uns zukommt. Der Kreis C hat in den letzten Jahren enorm an Qualität gewonnen und zählt mittlerweile zu den besten in ganz Italien. Fakt ist auch, dass fast alle Teams einen Profibetrieb haben. Wir hingegen sind eine Amateurmannschaft und trainieren um 18 Uhr am Abend.“

Höller (Obermais): „Es ist für uns heuer sicher ein Vorteil, dass wir die Serie D kennen. Das ganze Paket ist einem Vertraut. Aber der Kreis C ist heuer ein Wahnsinn. Sechs, sieben Mannschaften wollen auf Druck aufsteigen und haben auch das Geld, um in den Kader zu investieren. In dieser Liga musst du es erst einmal schaffen, zwei Teams hinter dir zu lassen und dann noch jene Punkte zu holen, die dich ins Playout bringen. Ich glaube, es wird heuer noch einmal zacher werden.“


Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Clubs?

Nale: „Wir haben versucht, jungen Spielern eine Plattform zu schaffen. Der Verein wollte nur Spieler aus Südtirol und dem Trentino verpflichten, das haben wir gemacht. Der Klassenerhalt ist unser Ziel. Ich denke, dass wir es schaffen können, im Mittelfeld der Tabelle zu spielen. Das traue ich übrigens auch Obermais zu.“

„Der direkte Klassenerhalt wäre ein Traum.“ Michael Höller, FCO-Sportdirektor

Höller: „Der direkte Klassenerhalt wäre ein Traum und muss auch unser Ziel sein. Ich bin da deshalb sehr offensiv, weil in einem Playout immer alles möglich ist. Da gibt es nur ein Spiel, wir haben das ja im Frühjahr erlebt…“


Was sind die Stärken Ihrer Mannschaft?

Nale: „Wir haben uns stark auf die Jugendspieler fokussiert. Das ist ein großer Unterschied zur Oberliga, denn in der Serie D braucht es viele, starke Junge. Deshalb glaube ich, dass wir hier sehr gut aufgestellt sind. Zu uns sind junge Spieler gekommen, die viel Potenzial und eine große Zukunft vor sich haben. Ich denke da zum Beispiel an Tarolli, Borgognoni oder Prinoth. Innenverteidiger Eccheli ist auch ein sehr interessanter Spieler.“
„Wir sind bei den Jahrgangsspielern sehr gut aufgestellt.“ Damiano Nale, Virtus-Bozen-Sportdirektor

Höller: „Wir sind gut vorbereitet, auf das was kommt. Die Serie D kommt im Umfeld des Vereins hervorragend an. Alle sind auf den Geschmack gekommen und ziehen voll mit. Wir hoffen, dass die neuen Innenverteidiger uns viel Stabilität geben. Tazza kann zudem rechts spielen. Dann hoffen wir auf eine baldige Rückkehr von Paulmichl und Demetz, die im Vorjahr zwei sehr wichtige Leute waren. Aufgrund der Erfahrungen aus dem Vorjahr haben wir versucht, uns mit solchen Spielern zu verstärken, die wir auch brauchen.“


Stichwort Transfermarkt: Wie zufrieden sind Sie mit den neuen Spielern?

Nale: „Wir konnten ein paar Spieler holen, die den Wert der Mannschaft deutlich gesteigert haben. Als Königstransfer würde ich Noah Mayr bezeichnen. Er kennt die Mannschaft und die Liga, immerhin hat er in den letzten Jahren sehr starke Serie-D-Saisonen gespielt. Noah ist ein Spieler mit Quantität und Qualität und wollte zurück zu uns. Im Tor haben wir mit Tschöll einen starken jungen Tormann dazubekommen. Er wird mit Bresolin um das Einser-Trikot kämpfen.“

Höller: „Ich glaube schon, dass wir einen guten Kader haben. Noah Schweitzer bringt viel Qualität mit. Im Tor haben wir uns mit Julian Pircher verstärkt. Die auswärtigen Verteidiger haben sich gut eingefunden. Es gibt auf allen Positionen einen gesunden Konkurrenzkampf.“

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