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Auf der Lahn geht es wieder los: Obermais empfängt am Sonntag Virtus Bozen. © P. Schwienbacher

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Auf der Lahn geht es wieder los: Obermais empfängt am Sonntag Virtus Bozen. © P. Schwienbacher

Vorhang auf für das Südtiroler Pokal-Derby

Noch bevor die Serie-D-Meisterschaft beginnt, steht für Südtirols Fußballfans ein besonderer Leckerbissen auf den Programm. Am Sonntag treffen auf der Lahn die beiden beiden Amateurclubs des Landes aufeinander. Im Pokal-Derby der Serie D geht es um mehr als um die zweite Runde.

Meran gegen Bozen – und das in der Serie D. Ein solches Derby hat Fußball-Südtirol seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Am Sonntag aber ist es soweit. Um 18 Uhr treffen auf der Lahn der FC Obermais und Virtus Bozen im Rahmen des Pokalwettbewerbs aufeinander. Es ist das erste von drei Saisonduellen der beiden Südtiroler Serie-D-Clubs.


Für Virtus Bozen ist es der erste Härtestest nach dem Aufstieg in die Serie D im Frühjahr. Viele Spieler der Landeshauptstädter kennen die Liga aus vergangenen Zeiten – auch Trainer Elis Kaptina. Er fordert am Sonntag eine Mannschaft, die „alles für das Trikot tut und darauf brennt, eine leidenschaftliche Leistung“ abzurufen. Der ehemalige Topspieler, dessen Bruder Arnaldo Kaptina im Mittelfeld die Fäden zieht, meint zudem: „Es ist für den ganzen Südtiroler Fußball super, dass es jetzt zwei Serie-D-Vereine gibt. Ich freue mich auf das Spiel in Obermais.“

Obermaiser Verletzungssorgen in der Abwehr

In Obermais herrscht derweil Personalnot in der Abwehr. Michael Kofler, Alex Demetz und Marco Paulmichl sind verletzt. Und so stehen als Alternativen aktuell der junge David Pirhofer (er ist Jahrgang 2009) und Rückkehrer Julian Rechenmacher (der Mittelfeldspieler kann als Innenverteidiger aushelfen) parat. Zuletzt hat sich außerdem Raphael Unterthurner eine Meniskusverletzung am Knie zugezogen und fällt bis mindestens Ende September aus. Trotz all der Hiobsbotschaften bleibt man in Obermais optimistisch – auch was das Spiel gegen Virtus Bozen angeht. „Das wird eine geile Sache. Wir wollen gewinnen“, heißt es vom FCO.

Ein besonderes Spiel wird es für zwei Akteure. Julian Pircher ist im Sommer nach vielen Jahren bei Virtus Bozen zu Obermais gewechselt. Auf der Gegenseite steht mit Timothy Prinoth ein junger Angreifer im Kader, der beim FCO großgeworden ist. Zuletzt wurde Prinoth bei Drittligist Trient ausgebildet, ehe er im Sommer nach Bozen gewechselt ist.

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