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St. Georgen gewann im Vorjahr den Euregio Cup

Kerschdorfer Euregio Cup in Kastelbell ist in den Startlöchern

Sein Debüt feierte der Kerschdorfer Euregio Cup im letzten Jahr im September in Hall in Tirol. Heuer findet die zweite Auflage am Samstag und Sonntag in Kastelbell statt. Eingeladen wurden zu diesem grenzübergreifenden Fußballturnier mit Virtus Bozen, AC Trient, der WSG Swarowski Wattens und dem FC WK Nußdorf/Debant vier Mannschaften, die sich über den jeweiligen Landespokal qualifiziert haben.

Für Nordtirol geht die WSG Swarowski Wattens an den Start. Die Mannschaft aus dem Inntal gewann den Tiroler Cup im Frühjahr gegen den FC Kitzbühel im Elfmeterschießen. Wattens schaffte auch den Aufstieg in die zweite österreichische Bundesliga und somit ins Profilager. Dadurch wären die Grün-Weißen nicht mehr für den Euregio Cup zugelassen. Finalist Kitzbühel musste aufgrund einer Terminkollision absagen und somit schickt die WSG Wattens die zweite Mannschaft, die aktuell in der Tiroler Liga (4. Leistungsklasse) kickt, ins Vinschgau. Im Kader der Nordtiroler scheinen auch zwei Südtiroler auf: Mark Milesi spielte in der abgelaufenen Saison beim Oberligazweiten St. Georgen, der sich zeitgleich auch zum Sieger der ersten Euregio-Cup-Auflage kürte. Der 16-jährige Justin Pfeifer ist ebenfalls Teil der Wattenser Mannschaft. Im Vorjahr spielte er in der Hinrunde bei Plose in der Landesliga, wechselte in der Rückrunde aber zu Matrei (Tiroler Liga). Heuer steht der Jungspund bei der zweiten Mannschaft von Wattens unter Vertrag.

Auch die Situation der zweiten österreichischen Mannschaft, dem Vertreter aus dem Osttirol, ist eine besondere. Der FC WK Nußdorf/Debant spielt seine Meisterschaft und auch den Pokalwettbewerb im Landesverband Kärnten. Dort spielen die Osttiroler in der Unterliga West (5. Leistungsklasse). Nußdorf kam von den Osttiroler Vertretern im Kärntner Pokalwettbewerb am weitesten und qualifizierte sich den Euregio Cup. Nußdorf/Debant hat den Meisterschaftsbetrieb am letzten Wochenende vor heimischem Publikum bereits aufgenommen und erreichte zum Auftakt ein 2:2, wobei der Ausgleichstreffer der Heimmannschaft erst in der 90. Minute fiel.

Die beiden italienischen Vertreter AC Trient und AC Virtus Bozen gewannen jeweils den Landespokal. Der AC Trient triumphierte zudem auch in der trientner Landesliga und spielt dieses Jahr in der Oberliga (5. Leistungsklasse). Der in den letzten Jahren arg gebeutelte Verein aus dem Trentino arbeitet sehr ambitioniert weiter und will den Durchmarsch bis in die Serie D (vierthöchste Liga/höchste Amateurliga) schaffen. Die Verpflichtung des ehemaligen FC Südtirol-Verteidigers Pietro Cascone unterstreicht dieses Vorhaben. Im Landes-Pokalfinale bezwang der AC Trient Mori S. Stefano mit 3:1-Toren.

Den Aufstieg in die Serie D hat der AC Virtus Bozen schon hinter sich. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem FC Südtirol konnte der Kader qualitativ aufgewertet werden. Für das Euregio-Turnier qualifizierten sich die Hauptstädter dank eines knappen 2:1-Finalsieges gegen denASC St. Georgen in Brixen.


Das Programm:

Samstag, 6. August
14 Uhr: Eröffnung
14.30 Uhr: FC WK Nußdorf/Debant – AC Trient
16.45 Uhr: AC Virtus Bozen – WSG Swarowski Wattens

Sonntag, 7. August
9 Uhr: Spiel um Platz drei
11 Uhr: Finale


Autor: sportnews