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Mogi Bayat gilt als einer der Strippenzieher © BELGA/SID / VIRGINIE LEFOUR

Korruptionsskandal in Belgien: Weitere Festnahmen

Im Zuge des Korruptionsskandals im belgischen Fußball hat es weitere Festnahmen gegeben.

Im Zuge des Korruptionsskandals im belgischen Fußball sind insgesamt 19 Personen angeklagt worden, neun Verdächtige befinden sich in Haft. Dies teilte die belgische Staatsanwaltschaft am Freitag mit.
Am Donnerstag hatte die Staatsanwaltschaft zunächst Ermittlungen gegen 22 Personen eingeleitet. Das Gericht sprach zudem zwei internationale Haftbefehle aus, um die Auslieferung von im Ausland festgesetzten Personen zu ermöglichen.

Zu den Anklagen kam es, nachdem die belgische Polizei am Mittwoch eine großangelegte Razzia durchgeführt und insgesamt 29 Personen festgenommen hatte, darunter Top-Spielerberater, zwei Schiedsrichter und hochrangige Funktionäre.

Spielerberater im Knast

Laut belgischen Medienberichten mussten Spielerberater Mogi Bayat, der mutmaßliche Strippenzieher der kriminellen Machenschaften, sowie seine Kollegen Dejan Veljkovic und Karim Mejjati die Nacht zu Freitag im Gefängnis verbringen. Der ehemalige Anwalt vom RSC Anderlecht, Laurent Denis, und Schiedsrichter Bart Vertentin seien ebenfalls angeklagt und inhaftiert worden.

Bereits am Donnerstag war Sebastien Delferiere, ein weiterer Unparteiischer, angeklagt und anschließend gegen Kaution wieder freigelassen worden. Vertentin und Delferiere wurden umgehend vom belgischen Fußballverband suspendiert.

Auch Ivan Leko, Trainer des Meisters FC Brügge, war am Donnerstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt worden. Der Coach musste die Nacht zum Donnerstag im Gefängnis verbringen, wurde nach einem Verhör aber zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.

Autor: sid

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