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Salurn wartet in der Oberliga weiter auf den ersten vollen Punktgewinn (FotoSN/Cela)

Krisenbewältigung in Salurn – „Bei uns wird es keine Revolution geben“

Nach dem 0:3 gegen St. Pauls war selbst bei den Vereinsverantwortlichen von einer „unterirdischen Leistung“ die Rede. Doch voreilige Schlüsse will man bei Oberligist Salurn keine ziehen. Präsident Massimiliano Atz spricht dem Trainer sein Vertrauen aus.

Am Sonntag hatte der ASV Salurn gegen den bislang ebenfalls sieglosen Aufsteiger aus St. Pauls einen wirkungsvollen Befreiungsschlag eingeplant. Doch am Ende kam alles anders: Der Oberliga-Dino wurde mit einer 0:3-Packung nach Hause geschickt. Dabei konnte nicht einmal die mickrige Torausbeute von zwei Treffern in fünf Spielen aufgebessert werden. „Keine Frage, die Leistung in St. Pauls war unterirdisch. Jetzt gilt es ganz präzise Analysen durchzuführen, um dem Misserfolg auf den Grund zu gehen“, erklärt Massimiliano Atz.


Bertoncini bleibt im Amt

Gleichzeitig ist der Vereinsvorsitzende allerdings auch bemüht, die Wogen nach dem völlig missratenen Saisonstart zu glätten: „Im Augenblick kommen mehrere Faktoren zusammen. Die Abschlussschwäche ist nicht allein auf das Fehlen von Bonazza zurückzuführen. Sicherlich haben auch wir bei den Planungen im Sommer Fehler begangen, wir dürfen jetzt aber nicht in Panik verfallen. Es bedarf einer sachlichen Aufarbeitung gemeinsam mit Trainer Bertoncini, der nie zur Diskussion stand. An einen Trainerwechsel denkt in Salurn niemand.“


Neuer Stürmer im Probetraining

Eine erste Reaktion von Vereinsseite gibt es jedoch bereits: Seit einigen Tagen trainiert Angreifer RiccardoRosi (Jahrgang 1993) mit den Gelb-Roten mit. Er kam vor kurzem aus Studiengründen nach Trient und könnte den Unterlandlern in dieser brenzligen Situation unter die Arme greifen.


Autor: sportnews

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