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Ist mit Partschins der Gejagte: Felix Rungg (Foto Facebook) Andreas Zandarco, Mittelfeldspieler von Lana (Foto Perathoner) Manuel Hofer ist ein Hoffnungsträger bei Natz (Foto Griessmair)

Landesliga: Wie im Feierabendverkehr

Am Samstag und Sonntag wird auch in der Landesliga wieder die Punktejagd eröffnet. Ein Überblick.

Ein bisschen erinnert die bisherige Landesliga-Meisterschaft an den Feierabendverkehr auf der Bozner Eisackufer-Straße: Egal, wo man sich befindet - es geht überall sehr sehr eng zu.

Drei Mannschaften stehen dabei unmittelbar vor der nächsten Ausfahrt und haben so die Möglichkeit, dem Verkehrschaos zu entfliehen: Partschins ließ seinen Motor mit 35 Zählern bisher am lautesten aufheulen, St. Pauls und Lana haben ihre Stoßstangenaber mit 33 bzw. 32 Punkten schon gefährlich nahe am Heck der Untervinschger in Stellung gebracht. Die Überetscher verstärkten sich im Winter mit Johannes Huber, ließen dafür aber Alex Tadè ziehen, während die Burggräfler zuletzt mit Personalproblemen zu kämpfen hatten, unter anderem fällt Luca Sorrentino für unbestimmte Zeit aus.

Mit Latzfons Verdings (30 Zähler) und Plose (26) verfolgen zwei Teams das Geschehen aus kürzester Distanz und lauern auf die Gelegenheit, um einer der drei Karossen den Weg zur Ausfahrt abschneiden zu können. Bei Plose liegen die Hoffnungen besonders auf Hansjörg Stockner, der nach überstandener Verletzung wieder fit ist.


Japanische Mittelklassewagen

Keinerlei Stress im Abendverkehr machen sich dagegen Stegen (ohne Patrick Bacher, der zu Ahrntal wechselte), Salurn (ohne Tobias Dipoli Wieser / Studiengründe), Leifers (mit Neuzugang Shon Scuttari, aber ohne Larentis, den es zu Haslach verschlagen hat), der SC Passeier und Bruneck. Die fünf Teams liegen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und präsentierten sich im bisherigen Meisterschaftsverlauf, um beim Thema zu bleiben, wie japanische Mittelklassewagen: Unauffällig, aber solide.

Sechs Teams riskieren dagegen, aufgrund des Staus nicht rechtzeitig nach Hause zu kommen: Im Abstiegskampf geht es nämlich auch heuer wieder heiß her. Freienfeld (17 Punkte) und Neumarkt (13) haben sich einen minimalen Vorsprung herausgefahren. Schlerns (11 Zähler) Dieselmotor stotterte zu Beginn der Saison zwar stark, kam am Ende aber immer besser auf Touren (neun Punkte aus fünf Spielen), während Vahrn (10 Punkte) mit der Verpflichtung des oberligaerprobten Davide Lorenzi eine ordentliche Extra-Ladung Sprit getankt hat. Am heftigsten haben es in der Hinrunde die Karossen von Natz (8 Punkte) und Moos (7) abbekommen, doch auch sie haben noch jede Möglichkeit, um zum einen oder anderenÜberholmanöver anzusetzen.


LESEN SIE IN DER FREITAGSAUSGABE DER DOLOMITEN: Die 16 Landesligateams im Formcheck.Alle Zu- und Abgänge, Personalsituationen, Testspielergebnisse und Ausblicke.


Landesliga, 16. Spieltag (am Sonntag um 15 Uhr)
Lana – Schlern (Samstag, 15 Uhr)
Stegen – Partschins (Samstag, 15 Uhr)
SC Passeier – Moos (Samstag, 15 Uhr)
Freienfeld – Latzfons Verdings
Neumarkt – St. Pauls
Plose – Salurn
Vahrn – Bruneck
Voran Leifers – Natz


Tabelle
1. Partschin 35 Punkte
2. St. Pauls 33
3. Lana 32
4. Latzfons Verdings 30
5. Plose 26
6. Stegen 25
7. Salurn 24
8. Leifers 23
9. Passeier 20
10. Bruneck 20
11. Freienfeld 17
12. Neumarkt 13
13. Schlern 11
14. Vahrn 10
15. Natz 8
16. Moos 7


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Autor: sportnews

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