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„Fisch“ hat für Reggina bislang 22 Spiele bestritten und ein Tor erzielt.

Manuel Fischnaller: „Ich brenne auf mein Comeback“

Der Stürmer aus Signat hat seit dem 10. Februar keine einzige Spielminute absolviert. Eine langwierige Muskelzerrung hat in außer Gefecht gesetzt. Doch jetzt steht er wieder voll im Training und will Reggina in den kommenden Wochen zum Klassenerhalt führen.

Das Leiden scheint ein Ende zu haben, bei Manuel Fischnaller kehrt das Lächeln zurück. Seit seinem 15-minütigen Einsatz beim Spiel Modena - Reggina am 10. Februar wartet der 21 Jahre alte Stürmer sehnlichst auf die Rückkehr auf den grünen Rasen. „Ich bin jetzt wieder richtig zuversichtlich. Es war nicht einfach, die Verletzung vollständig auszukurieren, doch jetzt fühle ich mich von Tag zu Tag besser. In dieser Woche habe ich wieder das Training aufgenommen, ab kommenden Dienstag werde ich sämtliche Übungseinheiten mit der Mannschaft absolvieren. Vielleicht schaffe ich es ja bereits zum Spiel in Varese (am Donnerstag, Anm.d.R.) in den Kader“, gibt sich Fischnaller hoffnungsvoll.


Klassenerhalt in weiter Ferne

Am vergangenen Spieltag setzte Reggina mit einem „Dreier“ gegen Ascoli ein kräftiges Lebenszeichen, doch bis zum Klassenerhalt ist es noch ein großes Stück hin. „Nach der Klatsche gegen Cesena waren wir am Boden. Erst das 3:0 gegen Ascoli hat uns wieder neues Leben eingehaucht, jetzt gilt es allerdings nachzulegen und die Playout-Zone schnellstmöglich zu verlassen.“


Ein intensives erstes Jahr

Eine Bilanz unter sein Abenteuer in der Serie B will „Fisch“ erst am Ende der Saison ziehen, auch wenn die vergangenen Monate „einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, obwohl nicht alles wie am Schnürchen verlaufen ist. Mir wurde die Chance geboten, als Stammspieler in die Saison zu starten. Anfangs lief es auch wirklich gut, doch dann geriet alles ins Stocken. Jetzt will ich aber die Ärmel wieder hochkrempeln, mir meine Einsatzzeit erkämpfen und dazu beitragen, dass Reggina die Klasse hält“, kündigt der ehemalige FC-Südtirol-Stürmer an.

Die Geschehnisse bei seinem alten Arbeitgeber verfolgt Fischnaller – trotz der rund 1.300 Kilometer Entfernung zu seiner Heimat – ganz genau: „Am Sonntag hole ich regelmäßig Informationen über die Spiele des FCS ein. Das Abschneiden in dieser Saison hat auch mich überrascht.“ Die Gedanken, in der Serie B einmal auf den FC Südtirol zu treffen, entlocken ihm ein Schmunzeln: „Eine Zweitligapartie Reggina - FC Südtirol, das hätte schon was. Mal sehen was die kommenden Monate so bringen.“ Damit meint Fischnaller nicht nur den Werdegang seines Ex-Klubs, sondern in erster Linie den Ausgang im Kampf um den Klassenerhalt mit Reggina und seine persönliche Rückkehr aufs Spielfeld.


Autor: sportnews

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