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Manuel Scavone ist einer der Leistungsträger (Foto: fcprovercelli.it) Scavone und der Klub aus dem Piemont besiegten im Playoff den FC Südtirol Manuel Scavone während einer Pressekonferenz

Manuel Scavone: "Serie B zu spielen ist eine große Genugtuung"

Nach zwei Runden in der Serie B hat Pro Vercelli drei Punkte auf dem Konto. Der Klub aus dem Piemont, der nach einem Jahr in der Lega Pro in die zweihöchste italienische Liga zurückgekehrt ist, hält mit der Konkurrenz gut mit. Obwohl der Auftakt in einer Niederlage bei Avellino endete, konnte sich der Traditionsklub mit einem 3:2-Heimsieg gegen Aufstiegsanwärter Catania rehabilitieren. Einer, der in beiden Partien zu den herausragenden Akteuren gehörte, war der Bozner Manuel Scavone, der nun auch hofft, im nächsten Spiel gegen Modena seinen Beitrag leisten zu können.

SportNews: Nach einem Jahr in der Lega Pro sind Pro Vercelli und Manuel Scavone in die Serie B zurückgekehrt. Wie haben Sie die Rückkehr in die zweite Liga erlebt?

Manuel Scavone:
Natürlich ist es eine große Genugtuung, dass wir in der Serie B spielen. Im vergangenen Jahr sind einige Spieler trotz Abstieg in Vercelli geblieben. Wir haben uns den Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt und es ist sich zum Glück auch ausgegangen. Wieder in der zweiten Liga zu sein bedeutet uns Spielern, aber auch dem Verein sehr viel. Die Wahrnehmung in den Medien ist viel größer und als Spieler kann man sich mit noch besseren Spielern messen.


Was hat sich im Vergleich der Mannschaft Pro Vercellis, die 2012/13 die Serie B bestritten hat, mit dem aktuellen Team verändert?

Vor zwei Saisonen ist der Verein nach mehr als 50 Jahren in die zweite Liga zurückgekehrt. Diese Unerfahrenheit in dieser Spielklasse hat sich ausgewirkt. Ich denke, dass die in Vercelli verbliebenen Spieler und der Klub aus den Fehlern, die gemacht wurden, gelernt haben. Wir sind alle reifer und erfahrener geworden und können mit Zuversicht in dieses neue Serie-B-Abenteuer gehen. In der Stadt herrscht ein großer Enthusiasmus. Und nach dem guten Start haben sich auch die letzten Zweifel in uns gelöst. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft.


Nach dem Fehlstart gegen Avellino hat Pro Vercelli einen prestigeträchtigen Gegner wie Catania besiegen können. In dieser Partie hat die Mannschaft sehr viel Charakter und Teamgeist an den Tag gelegt. Können das Eigenschaften sein, auf die Pro Vercelli bauen kann?

In Avellino haben wir die gesamte zweite Halbzeit mit zehn Mann gespielt und das Gegentor in der 90. Minute kassiert. Gegen Catania haben wir nach dem Platzverweise sofort eine Reaktion gezeigt. Natürlich ist man vielleicht gegen Spieler, die viele Serie-A-Matches bestritten haben, und vor dem eigenen, heißblütigen Publikum vielleicht noch motivierter, um einen Zacken zuzulegen. Nun müssen wir diesen Enthusiasmus mitnehmen und auf diesem Weg weitermachen.


Zwei Spiele, zwei Mal 90 Minuten für Manuel Scavone. Ist die Serie B Ihre Spielklasse?

Ich habe schon einige Saisonen in der zweiten Liga gespielt und denke, dass ich hier meinen Platz habe – auch wenn man sich auf dem Spielfeld erst bestätigen muss. Wie gesagt, im vergangenen Jahr habe ich auf diesen Verein gesetzt, bin trotz Abstieg geblieben und gemeinsam haben wir den Aufstieg geschafft. Nun möchte ich nach der Rückkehr mit Pro Vercelli in die Serie B hier Revanche nehmen und es besser machen, als vor zwei Jahren.


Am kommenden Samstag geht’s gegen Modena. Was können Sie uns über Ihren nächsten Gegner sagen?

Heuer ist jedes Spiel sehr schwer. Modena hat einen sehr breit aufgestellten Kader, ist jedoch mit dem falschen Fuß in die neue Saison gestartet. In einer ausgeglichenen Meisterschaft wie dieser gibt es keine Gewissheiten. Es wird immer wieder Überraschungen geben und deshalb werden wir versuchen in Modena erneut für eine zu sorgen.

Autor: sportnews

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