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Matthias Bacher

Matthias Bacher: „Müssen mit beiden Beinen am Boden bleiben“

Zwei Spiele, zwei Siege: Aufsteiger Naturns hat einen in den ersten beiden Spielen viele überrascht und einen Traumstart in die Oberliga hingelegt. Die Untervinschger, die erst vor zwei Jahren in die Landesliga abgestiegen waren, führen nach den ersten beiden Saisonspielen die Tabelle der höchsten regionalen Spielklasse an. SportNews hat mit Kapitän Matthias Bacher über den Naturnser Höhenflug gesprochen.

Matthias Bacher, als der Spielkalender für die Oberliga vorgestellt wurde, sahen viele Experten die Naturnser bereits zu Beginn am Tabellenende. Nun führt Ihre Mannschaftnach zwei Spieltagen die Tabelle an. Haben Sie selbst mit diesen Ergebnissen gerechnet?

„Nein, auch wir haben uns solch einen Start nicht erwartet, denn mit St. Georgen und Tramin haben wir ein sehr schweres Auftaktprogramm erwischt. Wir haben aber ein starkes Landesligajahr hinter uns und haben es geschafft, den Schwung und die Euphorie aus der vergangenen Spielzeit mit in die heurige Saison mitzunehmen. Dennoch wissen wir, dass die Tabelle zurzeit nur eine Momentaufnahme ist. Wir müssen deshalb mit beiden Beinen am Boden bleiben.“

Auch im Pokal gab sich Naturns gegen St. Pauls keine Blöse. Was ist der Grundstein für den gelb-blauen Erfolg?

„Auf dem Feld bilden wir eine verschworene Einheit. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist ausgezeichnet, das hilft uns enorm weiter. Wir kommen auf und neben dem Platz hervorragend miteinander aus, das ist vielleicht auch ein entscheidender Unterschied zur Saison 2013/14, als wir am Ende abgestiegen sind.“

Vor dem Meisterschaftsauftakt wurde der Klassenerhalt als Saisonziel ausgerufen. Hat sich daran nach den ersten Ergebnissen etwas geändert?

„Nein, auf keinen Fall. Wir sind uns bewusst, dass die Tabelle nach zwei Spieltagen noch keine Aussagekraft hat. Unser Fokus ist deshalb weiterhin darauf gerichtet, nicht in die Abstiegszone hineinzugeraten. Mit den sechs Punkten haben wir zwar eine gute Basis gelegt, aber der Weg zum Klassenerhalt ist noch sehr lang. Alles, was am Ende zusätzlich zu den benötigten Punkten für den Nicht-Abstieg hinzukommt, nehmen wir aber gern mit.“

Am Sonntag empfängt Naturns zuhause Aufsteiger Rotaliana. Dabei wird Ihre Mannschaft erstmals als Favorit in die Partie gehen, ändert sich dadurch etwas?

„Das ist durchaus möglich, da wir von St. Georgen und Tramin vielleicht etwas unterschätzt wurden.
Unsere zukünftigen Gegner gehen möglicherweise mit einer anderen Einstellung aufs Feld. Aber auch in der vergangenen Rückrunde waren wir vor den Spielen meist Favorit und wissen deshalb, was auf uns zukommt. Was uns selbst betrifft, so begegnen wir Rotaliana mit viel Respekt. Am Wochenende führten sie bis zur 80. Minute in St. Georgen, das zeigt schon, dass in dieser Mannschaft Qualität steckt. Das Spiel vom Sonntag wird sicherlich nicht leichter als die ersten zwei Partien.“

AuchSie selbst erlebten einen Auftakt nach Maß. Mit drei Treffern in zwei Spielen sind Sie gemeinsam mit Max Dalpiaz auf Platz eins der Torschützenliste. Ist die Torjägerkrone ein heimliches Ziel von Ihnen?

„Das ist nur Nebensache, denn der Erfolg der Mannschaft steht im Vordergrund. Ich bin froh, wenn ich mit meinen Toren dazu beitragen kann, dass wir unser Saisonziel erreichen, aber die Torjägerliste habe ich dabei nicht im Auge.“

Autor: sportnews

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