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Massimiliano Dalpiaz grüßt mit Salurn von der Tabellenspitze Dalpiaz hat heuer zwei Saisontore zu Buche stehen Dalpiaz 2008 im Trikot des FC Südtirol

Max Dalpiaz: „Ruhe und Bodenständigkeit sind die Stärken von Salurn"

In der Oberliga ist nur mehr ein einziges Team ungeschlagen, nämlich der US Salurn, der in der Tabelle ungehindert vorne weg marschiert. Einen großen Anteil am Höhenflug des Traditionsklubs hat der ehemalige Profifußballer Massimiliano Dalpiaz, der in den kommenden Wochen auch abseits des Rasens hohe Ziele hat: Er wird in Kürze sein Wirtschaftsstudium an der Universität in Trient abschließen.

Die Experten sahen Salurn vor Saisonbeginn reihenweise in der Rolle der „grauen Maus“. Diese wurden allerdings nach nur wenigen Wochen Lügen gestraft. Denn die Unterlandler fahren den Weg der vergangenen Jahre fort und mischen das regionale Fußballoberhaus kräftig auf. „Ich zähle uns weiterhin nicht zu den Top-Teams der Liga, doch wir sind sicherlich kein Klub fürs untere Tabellenmittelfeld. Dafür ist unsere Truppe viel zu gefestigt und mit reichlich Talent bestückt“, versichert Max Dalpiaz.

Der Offensivspieler ist selbst eine tragende Säule im Mannschaftsgerüst. Er kennt allerdings auch die Schwächen des Teams: „Hinten stehen wir sehr gut, doch vor dem Tor müssen wir noch gefährlicher werden. Mit nur sechs Saisontoren können wir auf Dauer keine Vergleich zu Spitzenmannschaften wie etwa Levico ziehen.“


41 Profispiele für den FC Südtirol

Dalpiaz wechselte vor zweieinhalb Jahren vom FC Südtirol nach Salurn. Im Profifußball schaffte er es auf 41 Einsätze und 1 Tor (gegen Canavese in der Saison 2008/09), während er am Sonntag zum 78 Mal im Dress von Salurn auflief. Für den Oberligisten erzielte er bislang 36 Tore. In dieser Saison hält er bei zwei Toren.

Auch abseits des Spielfeldes hat der 24-Jährige aus Cles einiges vor: „In drei Wochen werde ich meine Abschlussarbeit meines Wirtschaftsstudiums präsentieren. Bei mir dreht sich längst nicht mehr alles nur um Fußball.“

Dennoch kommt Dalpiaz schnell wieder auf seinen Klub, den US Salurn, zu sprechen: „Unsere Stärke ist die Bodenständigkeit. Die müssen wir auch im nächsten Spiel gegen Eppan beibehalten, denn der Gegner stellt allein mit Iardino und Avancini bereits zwei Ausnahmespieler. Das wird sicherlich ein hartes Stück Arbeit, vergleichbar mit einer Reifeprüfung an der Uni.“

Autor: sportnews