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Massimo Bertinato, Trainer von Meran

Meran-Coach Max Bertinato: „Wir wollen wieder in die Oberliga“

In der Hinrunde sorgte Meran auf dem Fußballplatz für Furore, steht als Aufsteiger an der Spitze der Tabelle im A-Kreis der 1. Amateurliga. Im Winter ließen es die Passerstädter auch außerhalb des Feldes krachen: Mit Gianluca Corea (von Lana), Matteo Piccoli (von Lavis) und Peter Mair (von Naturns) tätigten die Meraner drei spektakuläre Transfers – und unterstrichen so ihre großen Ambitionen.

Der Fall war tief. In der Saison 2013/14 spielte Meran noch in der Landesliga, zwei Jahre später fand man sich urplötzlich in den Niederungen der 2. Amateurliga wieder. Für den Klub aus der Kurstadt, der zu Beginn der 2000er-Jahre zum fixen Oberliga-Inventar gehörte, eine ordentliche Watschn. „Das war damals wirklich ein harter Schlag“, erklärt Max Bertinato, der den krisengebeutelten Klub im Vorjahr, also in der 2. Amateurliga, übernahm und mit zahlreichen einheimischen Akteuren den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Amateurliga schaffte. Dort steht Meran nach Halbzeit auf dem ersten Platz.


Ein persönliches Anliegen

„Wir wollen heuer die Meisterschaft gewinnen“, gibt Bertinato unmissverständlich das Ziel der heurigen Saison aus, „dann wäre ein weiterer Schritt unseres Projekts getan. In den nächsten Jahren soll Meran wieder zu einem Bestandteil der Oberliga werden.“ Und weiter: „Ich bin in Meran aufgewachsen, menschlich wie fußballerisch. Es ist mir auch ein persönliches Anliegen, dass die jungen Fußballer aus der Passerstadt sagen: ‚Bei Meran, da will ich einmal spielen.‘ Zurzeit ist es so, dass die Burschen zu den Nachbarvereinen wie Obermais, Partschins oder Naturns wechseln, um in einer höheren Kategorie zu spielen. Das soll sich ändern.“


„Denken langfristig“

Dass Meran ernst macht, lässt sich anhand der Transferpolitik erkennen: Obwohl die Bertinato-Truppe nach der ersten Saisonhälfte ohne Fehl und Tadel die Tabelle anführt, wurden mit Mittelfeldspieler Matteo Piccoli, Flügelflitzer Gianluca Corea und Ausnahmestürmer Peter Mair drei Spieler verpflichtet, die eigentlich ein bis zwei Kategorien höher spielen müssten. „Wir denken längerfristig“, erklärt Bertinato, „und haben die Latte bewusst hoch angelegt.“ Zu Peter Mair sagte er folgendes: „Das war nicht geplant. Doch die Chance hat sich ergeben, und wir haben zugeschlagen.“ Laut SportNews-Informationen soll der Ausnahmestürmer nicht nur für die heurige, sondern auch für die nächste Saison gebunden worden sein.

Wenn im A-Kreis der 1. Amateurliga am 5. März die Rückrunde startet, ist Meran also der große Gejagte. Die Star-Truppe, die besonders im Angriff mit Mair, Corea und Jurcevic (bereits 15 Tore) durchaus oberligataulich ist, hält zurzeit bei zwei Zählern Vorsprung auf Latsch. „Einen Aufstieg zu planen ist immer schwierig. Doch es ist unser großes Ziel, das wir erreichen wollen und können“, schließt Bertinato ab.



SN/td



Autor: sportnews

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