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PSG hat den ersten Titel der Saison schon gewonnen. © APA/afp / FRANCK FIFE

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PSG hat den ersten Titel der Saison schon gewonnen. © APA/afp / FRANCK FIFE

Mit Glück gegen Aston Villa: PSG schnürt Supercup-Double

Nach dem „Doppelpack“ in der Champions League hat Paris St. Germain auch den UEFA-Supercup zum zweiten Mal in Folge gewonnen.

Die Franzosen behielten am Mittwoch vor 27.681 Zuschauern in Wals-Siezenheim gegen Aston Villa etwas glücklich mit 2:1 die Oberhand. Damit setzte sich zum 13. Mal in den jüngsten 14 Auflagen des Bewerbs der Champions-League-Sieger gegen den Gewinner der Europa League durch.


PSG durfte die 58 Zentimeter große und 12,2 Kilogramm schwere Trophäe in den Nachthimmel stemmen, da Khvicha Kvaratskhelia (20.) und Desire Doue (61.) trafen. Die Engländer hatten zwar ein Chancenübergewicht, durften aber nur über einen Treffer des 17-jährigen Stürmers Brian Madjo (45.) jubeln. Damit verlor Aston-Villa-Trainer Unai Emery auch seinen vierten europäischen Supercup. Für Aston Villa bleibt der Triumph 1983 der bisher einzige in diesem Bewerb.

Die PSG-Stars um Ousmane Dembele (Mitte) holten den zweiten Supercup in Folge. © ANSA / ANNA SZILAGYI

Die PSG-Stars um Ousmane Dembele (Mitte) holten den zweiten Supercup in Folge. © ANSA / ANNA SZILAGYI


Aston Villa war ersatzgeschwächt, fand aber deutlich besser in die Partie, war griffiger und hatte die erste Chance. Bei einem Kamara-Schuss fehlte nicht viel (13.). Die Franzosen konnten vorne auf geniale Momente von Kvaratskhelia zählen. Der 25-jährige Georgier tankte sich im Strafraum durch und bediente Doue, dessen Abschluss von Marco Bizot pariert wurde. Wenige Augenblicke später war der Goalie machtlos. Diesmal tauschten die Offensivasse von PSG die Rollen und Kvaratskhelia schloss wuchtig zur Führung ab.

Madjo fand viele Chancen vor

Es blieb eine muntere Partie, in der die Engländer das Spiel machten und vehement auf den Ausgleich drängten. Madjo köpfelte knapp vorbei (28.). Der Stürmer vergab auch nach McGinn-Idealflanke eine Kopfballchance aus kurzer Distanz (41.) und traf die Stange (44.). Chance Nummer fünf des Youngstars war endlich von Erfolg gekrönt. Nach neuerlicher McGinn-Flanke verwertete er volley mit links, nutzte daher wohl seine schwierigste Möglichkeit.
Unai Emeri musste sich mit Aston Villa am Ende knapp geschlagen geben. © ANSA / ANNA SZILAGYI

Unai Emeri musste sich mit Aston Villa am Ende knapp geschlagen geben. © ANSA / ANNA SZILAGYI

Die Engländer nahmen den Schwung in die zweite Hälfte mit, Matwej Safonow wurde bei einem McGinn-Schuss gleich ordentlich geprüft (51.). Wie vor der Pause legten aber die Franzosen vor. Nach Vorarbeit des zur Pause eingewechselten Dembele konnte sich Doue den Ball ungestört auf den linken Fuß legen und überlegt einschießen. Der Treffer zählte zuerst wegen vermeintlichem Abseits nicht, wurde nach VAR-Eingriff aber gegeben.

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