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Philipp Aichner (Foto Runggaldier)

Philipp Aichner nach Totalschaden im Knie: „Das war’s wohl für mich“

Der Stürmer des SSV Ahrntal hat sich im Februar schwer am Knie verletzt. Dass er jemals wieder aufs Fußballfeld zurückkehrt, schätzt er selbst als unwahrscheinlich ein.

Ein Sprung, eine unkontrollierte Landung und schon machte es „crack“: Im Spiel gegen Lavis am 20. Oberligaspieltag zog sich Ahrntals Philipp Aichner einen Kreuzband- und Meniskusriss zu, außerdem wurde später ein Knorpelschaden festgestellt. „Totalschaden im Knie“, lautet die ernüchternde Diagnose. Für den Sturmtank (Jahrgang 1988) ein harter Schlag, den er erst einmal verdauen musste. „Ich habe mich entschlossen, erst im Oktober zu operieren. Die Ärzte sagten mir, dass es mit dieser Verletzung nur mehr schwer möglich sein wird, wieder Fußball zu spielen. Deshalb werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr aufs Feld zurückkehren“, erklärte Aichner auf Anfrage von SportNews .

Zu 100 Prozent fix ist das Karriereende des bulligen Stürmers aber noch nicht. „Nach der OP will ich die Situation noch einmal abschätzen – vielleicht könnte es mit einem Comeback bei optimaler Heilung doch noch klappen. Zum jetzigen Zeitpunkt schätze ich die Chancen dafür aber nicht sehr hoch ein“, so Aichner.

Der Angreifer, zu dessen Erkennungsmerkmalen unter anderem auch ein katapultartiger Einwurf zählt, war nach einem einjährigen Abenteuer bei Natz erst zu Beginn der letzten Saison an seine alte Wirkungsstätte Ahrntal zurückgekehrt. In den 17 Begegnungen erzielte er dabei fünf Tore, ehe ihn die schwere Verletzung am 20. Spieltag außer Gefecht setzte.



SN/td

Autor: sportnews