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Kam im Pokal mit einem blauen Auge davon: Andrea Pinamonti. (Foto: Facebook Inter)

Pinamonti zittert sich mit Inter gegen Pordenone weiter

Um ein Haar hätte sich Serie-A-Tabellenführer Inter gegen Drittligist Pordenone aus dem Pokal verabschiedet. Mitten drin im Mailänder Starensemble: der Nonstaler Andrea Pinamonti.

Als Inter-Verteidiger Yuto Nagatomo den entscheidenden Elfmeter verwandelte, stand Andrea Pinamonti nicht mehr auf dem Platz. Er hatte seinen Arbeitstag bereits nach 45 Minuten beendet und wurde in der Halbzeit durch den Kroaten Mateo Brozovic ersetzt. Der 18-jährige aus Cles hatte in der ersten Hälfte die Aufgabe, Kapitän Mauro Icardi im Sturmzentrum zu ersetzen. Das gelang nicht, Pinamonti blieb blass und hatte nur 14 Ballkontakte.

Von Cles in das San Siro

Andrea Pinamont, Jahrgang 1999, zählt zur neuen, jungen italienischen Stürmergeneration. Aufgewachsen beim Trentiner Landesligisten Bassa Anaunia, landete Pinamonti früh im Fokus des Mailänder Großklubs. Weil er noch nicht 14 Jahre alt war und nicht in der Lombardei wohnte, konnte ihn Inter nicht sofort verpflichten. Also wurde Pinamonti zu Chievo ausgeliehen. Im Sommer 2013 war es dann aber soweit und das Nachwuchstalent wechselte nach Mailand. Auch Milan ist an Pinamonti dran gewesen, doch als Inter-Fan fiel dem jungen Andrea die Wahl leicht.

Mittlerweile sind einige Jahre vergangen und Pinamonti ist Fußballprofi. Im Mai 2017, drei Monate nach seinem Serie-A-Debüt gegen Empoli, verlängerte er seinen Vertrag bei den Schwarz-Blauen bis 2021. Seit einem Jahr ist der großgewachsene Stürmer fester Bestandteil der Profimannschaft. Er kam im Pokal zum Einsatz und spielte in der Europa League gegen Sparta Prag von Anfang an. In der Primavera-Meisterschaft erzielte Pinamonti im Vorjahr 16 Tore in 20 Spielen. Auch in den Jugend-Nationalteams läuft es. Aktuell spielt Pinamonti in der italienischen U19.

Die Fast-Blamage gegen Pordenone

Für das Pokal-Achtelfinale gegen Pordenone bot Inter-Trainer Luciano Spalletti die zweite Garde auf. Im Tor stand Daniele Padelli, Roberto Gagliardini ersetzte den Spanier Borja Valero und vorne sollte der Bubi-Sturm mit Pinamonti und dem Franzosen Yann Karamoh für Gefahr sorgen. Der Plan ging nicht auf. Inter mühte sich 90 Minuten lang gegen die Grün-Schwarzen ab und als nach der Verlängerung immer noch kein Tor gefallen war, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Am Ende behielt die Startruppe aus Mailand, bei denen Icardi und Ivan Perisic eingewechselt wurden, knapp mit 5:4 die Oberhand. Dabei hatte Pordenone im Spiel sogar einen Pfostentreffer verzeichnet.

Jetzt ist für den Drittligisten, der zuvor bereits Cagliari ausgeschaltet hatte, das Pokal-Abenteuer vorbei. Am Wochenende steht das Serie-C-Spitzenspiel gegen Renate auf dem Programm. Zwei Tage vor Jahreswechsel ist Pordenone in Bozen zu Gast. Dann treffen Alessandro Bassoli und Patrick Ciurria auf den FC Südtirol, ihren Ex-Verein. Das Hinspiel im Friaul hat Pordenone mit 3:1 gewonnen.

SN/cst

Autor: sportnews

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