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Jogi Löw ließ 10 Tage lang in Südtirol trainieren - mit großem Erfolg

Positives Endfazit zum DFB-Trainingslager in Südtirol

Sechs Monate nach dem Aufenthalt der deutschen Fußballnationalmannschaft im Passeiertal hat das Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen die offiziellen Zahlen zum Trainingslager vorgestellt.

Bei der Pressekonferenz am Montagmorgen warfen Landeshauptmann Arno Kompatscher, Handelskammer-Präsident Michl Ebner, sowie Urban Perkmann und Georg Lun vom WIFO-Institut einen Blick zurück auf den Trainingsaufenthalt der deutschen Fußballer im Passeiertal. „Die Berichterstattung während der WM-Vorbereitung war eine unbezahlbare Werbung für Südtirol. Dass Deutschland am Ende in Brasilien auch noch den Titel gewonnen hat, macht die ganze Zusammenarbeit noch erfolgreicher. Das positive Image unseres Landes wurde weiter gefestigt“, ist sich Arno Kompatscher sicher. Die Meinung des Landeshauptmanns bestätigt Richard Fink vom Hotel Amadeus in St. Leonhard. „Nach dem WM-Triumph der deutschen Mannschaft wurden unser Hotel und die Sportanlage in St. Martin zu wahren Pilgerstätten. Bis zum Ende der Sommersaison kamen täglich bis zu hundert Fans einzig und allein um ein Erinnerungsfoto zu schießen.“

Passend zu diesen Aussagen hat das Wirtschaftsforschungsinstitut einige interessante Zahlen ausgearbeitet, die zwar nicht das exakte Kosten-Nutzen-Verhältnis aufzeigen, dafür aber den Bekanntheitsgrad des Trainingslagers im Passeiertal bei der deutschen Bevölkerung.


Die wichtigsten Zahlen zum DFB-Trainingslager in Südtirol:

10 Tage lang war die deutsche Nationalmannschaft im Passeiertal zu Gast.

19
TV-Stationen berichteten von der Pressekonferenz am Tag nach dem Verkehrsunfall beim DFB-Werbetermin.

80,1 % der erwachsenen deutschen Bürger haben Südtirol dank des Trainingslagers wahrgenommen.

82
Personen umfasste der DFB-Tross mit Spielern, Betreuern und Funktionären.

90 Minuten dauert der Film „Die Mannschaft“, der aktuell in den deutschen Kinos läuft. Der Streifen zeigt teaminterne Aufnahmen vor, während und nach der WM in Brasilien. Ein Teil des Films wurde während des Aufenthalts in Südtirol gedreht.

227 akkreditierte Medienvertreter waren in St. Martin und St. Leonhard vor Ort.

6.500 Mal wurde der Aufenthalt von Özil und Co. in sozialen Medien wie Twitter thematisiert.

38.795 Mal wurde Südtirol in Zusammenhang mit dem Trainingslager in Online-Medien genannt. Diese Berichterstattung liegt ähnlich hoch wie beim WM-Halbfinale gegen Brasilien.

Autor: sportnews