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Robert Niederkofler (links) hofft auf die schnelle Rückkehr der Leistungsträger (hk)

Robert Niederkofler: „Es wird schwierig”

Der SSV Ahrntal ist alles andere als optimal in die neue Saison gestartet. Mit zwei Zählern aus fünf Partien zieren die „Teldra“ das Ende der Oberliga-Tabelle. Und auch vor der Englischen Woche ist man im Toule nicht gerade optimistisch.

Lange um den heißen Brei herumreden? Nein, das ist nichts für Robert Niederkofler. Im Gespräch mit SportNews versucht er die aktuelle Situation seines Klubs erst gar nicht schönzureden. Die Analyse des defensiven Ahrntaler Mittelfeldspielers nach den ersten fünf Runden ist trocken und direkt. „In der ersten Halbzeit halten wir in der Regel mit. Aber im zweiten Spielabschnitt bekommen wir zu viele Tore. Und selbst erzielen wir viel zu wenige Treffer. Das sind momentan unsere größten Probleme – hängen aber auch mit den vielen Ausfällen zusammen“, sagt Niederkofler.

Wenn Ahrntal der gesamte Kader zur Verfügung stehe, dann könne man mit den anderen Teams der höchsten regionalen Spielklasse mithalten. „Wenn aber so wie jetzt mehrere Spieler, wie zum Beispiel ein Manuel Pipperger, verletzt oder gesperrt fehlen, dann haben wir nicht die nötige Klasse. Was wir zuletzt spielerisch abgeliefert haben, das hatte nicht Oberliga-Niveau“, so der 34-Jährige.

Die Stimmung im Verein und in der Mannschaft sei trotz der jüngsten Misserfolge gut. „Wir halten alle zusammen und wir werden auch weiterkämpfen. Aber ohne die verletzten und gesperrten Spieler wird es nicht leicht“, so Niederkofler.


Die Verletzten und Gesperrten sind die Hoffnungsträger


Da kommt die Englische Woche in den nächsten zehn Tagen nicht gerade sehr willkommen. Am Sonntag geht’s auswärts gegen Calciochiese, am Mittwoch steht das Derby gegen St. Georgen an und am nächsten Sonntag geht’s für die „Teldra“ zu Aufsteiger Rotaliana. „Sechs oder gar neun Punkte kann man sich von uns ganz sicher nicht erwarten. Aber auswärts werden wir versuchen mindestens einen Zähler zu holen. Und das Derby gegen die Jergina hat ohnehin immer eigene Gesetze. Sie sind haushoher Favorit. Aber dieses eine Spiel dauert 90 Minuten und wir spielen elf gegen elf“, greift „Bobo“ kurz in die Floskelkiste.

Von einer „Woche der Wahrheit“ will Niederkofler aber nicht sprechen. Die Meisterschaft dauere danach immer noch 22 Spieltage, in denen für sein Team viel möglich sei. Deshalb werden es er und sein Mannschaftskollegen in den nächsten Partien über den Kampfgeist versuchen. Und hoffen, dass die verletzten Spieler möglichst schnell wieder in den Kader zurückkehren.


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Autor: sportnews

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