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Im Strafraum der Karatschaj brannte es ein ums andere Mal lichterloh Elf Freunde sollt ihr sein Für das ladinische Team setzte es am zweiten Tag eine Niederlage

Südtirol steht im Viertelfinale - Ladiner beziehen 0:6-Niederlage

Mit einem Arbeitssieg über die russischen Karatschaj hat sich Südtirol für das Viertelfinale bei der Europeada qualifziert. Die Ladiner bekamen hingegen gegen die Kroaten in Serbien sechs Stück eingeschenkt.

Hannes Kröss aus der Lausitz

Nach der Galavorstellung am Sonntag und dem 8:0-Kantersieg gegen die Ungarndeutschen, tat sich die Südtiroler Elf gegen die russischen Karatschaj einen Tag später etwas schwerer. Das lag nicht nur an der großen Hitze (es hatte in Panschwitz knapp 30 Grad), sondern vor allem an der ruppigen Art des Gegners, der ein ums andere Mal überhart einstieg. Zwar stand der 3:0-Sieg nie in Gefahr, doch die Karatschaj taten zu wenig für das Match, als das hätte ein „schönes“ Spiel aufkommen können.

Coach Villgrater stellte im Tor erneut Patrick Pietersteiner auf. In der Abwehr spielten die Debütanten Armin Rung und Gabriel Brugger, sowie Roland Harrasser und Benjamin Althuber. In der Mittelfeldzentrale zogen erneut Ritsch und Fischer die Fäden, das offensive Mittelfeld bildeten wie schon am Sontag Hansi Mair, Rainer und Pamer. Einzige Sturmspitze war nicht Peter Mair, dieses Mal wirbelte Hansjörg Stockner.


Hansi Mair trifft vom Elfmeterpunkt

Die Südtiroler dominierten die Partie von der ersten Minute an, hatten viel mehr Spielanteile und gingen in der 13. Minute in vermeintlich in Führung. Der Treffer von Ritsch wurde aber nicht gegeben, weil der Brixner Mittelfeldspieler im Abseits gestanden war. So musste das 1:0 nach einem Elfmeter fallen. Rainer wurde im Strafraum mit dem Ellenbogen niedergestreckt, Hansi Mair schnappte sich das Leder, guckte den Goalie aus und verwandelte sicher zum 1:0 (26.).

Auch danach waren die Südtiroler überlegen, ließen den Ball geschickt durch die eigenen Reihen laufen, ohne aber das dichte Netz aus Karatschaj-Spielern durchbrechen zu können. Dennoch fiel der zweite Treffer, und zwar in der Nachspielzeit, als sich Ritsch ein Herz fasste und mit einem Schuss von der Strafraumgrenze dem Keeper das Nachsehen gab; Pamer hatte eine Ecke kurz ausgeführt (45.+1).


Villgrater wechselt auch dieses Mal drei Spieler aus

Nach der Pause schöpfte Coach Villgrater sein Wechsel-Kontingent erneut voll aus und der eingewechselte Peter Mair machte in der 88. Minute mit dem 3:0 alles klar. Der Angreifer von Serie-D-Klub St. Georgen schnappte sich das Leder, machte in der Folge alles alleine und schob den Ball mit rechts ins lange Eck. Von den Gegnern war während des ganzen Spiels nichts zu sehen - bis auf ein paar unnötige, harte Fouls.

Dank des Sieges zog Südtirol ins Viertelfinale ein, wo es für die heimisch Elf vermutlich gegen die Okzitanier aus Frankreich geht.

Die Ladiner wurden von den Kroaten in Serbien hingegen 6:0 abgeschossen und konnten nicht an die gute Leistung vom Sonntag anknüpfen, als die Dapunt-Truppe die Nordfriesen 2:0 besiegte. Am Dienstag geht es für Palfrader & Co. nun gegen West-Thrakien aus der Türkei um den Einzug in die Runde der letzten Acht.


Südtirol – Karatschai-Volk 3:0

Die Aufstellung der Südtirol-Auswahl:
Patrick Pietersteiner, Armin Rungg, Roland Harrasser (Kapitän), Gabriel Brugger, Benjamin Althuber, Günther Fischer (ab 53. Moriggl), Hansjörg Mair, Martin Ritsch, Hansjörg Stockner (ab 62. Hannes Fischnaller), Christian Rainer (ab 46. Peter Mair), Theo Pamer. Reserve: Christian Platter (Tor), Danny Fäckl, Stefan Rellich, Matthias Regele

Tore: 1:0 Foulelfmeter Hansi Mair (26.), 2:0 Martin Ritsch (45.+1), 3:0 Peter Mair (88.)


Ladiner – Kroaten in Serbien 0:6

Die Aufstellung der Ladiner: Nicolò Cincelli, Manuel Bernard, Julian Bernardi (ab 54. Raffael Senoner), Christoforo Debertol (Kapitän), Maurizio Bonani, Paolo Adami, Matthias Stampfer (ab 46. Alberto Pompanin), Patrizio Cigolla, Roman Palfrader (ab 69. Elmar Feichter), Florian Rubatscher, Guido Riffesser; Reserve: Josef Kantioler, Peter Mittermair, Andreas Irsara, Aron Kostner

Tore: 0:1 (5.), 0:2 (35.), 0:3 (37.), 0:4 (39.), 0:5 (48.), 0:6 (73.)

Autor: sportnews

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