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Roberto Mirri spielte zwei Jahre lang für den FC Südtirol (Foto M. Pattis) Mirri führte den REAC Mons als Kapitän an

Transfercoup: St. Georgen holt Ex-Profi Roberto Mirri

Der ASC St. Georgen ist vor Transferschluss nochmal tätig geworden und hat Verteidiger Roberto Mirri unter Vertrag genommen. Der 35-Jährige stand in Vergangenheit unter anderem bei Fiorentina, Empoli, Catania dem FC Südtirol und dem REAC Mons in der höchsten belgischen Liga im Einsatz.

Den Verantwortlichen des Brunecker Fünftligisten ist es gelungen, mit Innenverteidiger Roberto Mirri einen äußerst erfahrenen Mann zu verpflichten. Er soll der Abwehr die nötige Sicherheit verleihen.

Roberto Mirri (1,86 m x 77 kg) begann seine Profi-Karriere in der Saison 1996/97 im Kader des Serie A-Ligisten Fiorentina. In den beiden folgenden Jahren feierte er sein Debüt in der höchsten italienischen Liga und brache es bei Fiorentina auf insgesamt sechs Einsätze. 1999 wechselte Mirri zu Empoli, damals in die Serie B, wo er bis Jänner 2003 blieb. In der zweiten Liga erzielte er in 38 Spielen einen Treffer. Nach einem kurzen Abstecher zu Catania, ebenfalls in der Serie B, kehrte er 2003 wieder zu Empoli in die Serie A zurück. In der Toskana wurde er aber nicht glücklich und beschloss im Winter 2004 ins Ausland zu gehen. Mirri heuerte beim Royal Albert Elisabeth Club de Mons in der Jupiler League, der 1. belgischen Liga, an, wo er fünf Saisonen blieb und es auf 133 Meisterschaftsspiele und zwei Treffer brachte. In seiner letzten Saison in Mons war er sogar der Mannschaftsführer.

Im Jahre 2009 dann der Wechsel zum FC Südtirol für den er 23 Spiele absolvierte. In der vergangenen Saison konnte sich Mirri bereits ein Bild vom Pustertal machen, als er mit Unione Venezia gastierte und sich nur knapp mit 2:1 gegen die Jergina durchsetzen konnte. Venedig schaffte dann aber den Durchmarsch und feierte zum Saisonende den Aufstieg in die 2.Division der Lega Pro. Zuletzt stand Mirri bei Matera in der Serie D unter Vertrag, absolvierte aber kein Pflichtspiel.

Mirri und seine Frau Claudia wollten nun unbedingt nach Südtirol zurückkehren. Er hat angeblich einige lukrative Angebote abgelehnt und sich für den ASC St.Georgen entschieden.

Autor: sportnews