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Die Videoanalyse beim Tor von André Gomes (Foto: fifatv) Der "Video Assistant Referee" im Einsatz (Foto: fifatv)

Videoschiedsrichter: Genial oder eher übertrieben? - UMFRAGE

In Russland wird gerade der Einsatz des Videoschiedsrichters getestet. Der Videobeweis sollte den Unparteiischen auf dem Feld bei Unklarheiten unterstützen. Doch wie funktioniert diese neue Technologie? Wann darf sie eingreifen und wer hat am Ende das letzte Wort? SportNews hat die Antworten dazu. In unserer Umfrage können Sie uns außerdem auch Ihre Meinung verraten.

In der Partie des ersten Spieltages zwischen Portugal und Mexiko (2:2) kam der Videobeweis gleichin zwei Situationen zum Einsatz. Als André Gomes in der 20. Minute für Portugal traf, wollte der Schiedsrichter die Szene noch einmal vom Videoassistenten analysieren lassen. Nach 56 Sekundenstand dann fest, dass das Tor nicht gültig war, da gleich mehrere portugiesische Spieler im Abseits standen (im Bild oben). In der zweiten Gelegenheit erzielte Cédric Soares das 2:1 für den Europameister und auch hier wollte der Unparteiische die Aktion noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Am Ende durften die Portugiesen das Tor bejubeln, da kein Regelverstoß festgestellt wurde.

Das Regelbuch der FIFA sieht denEinsatzdes Videoschiedsrichters (engl. "video assistant referee"oder kurz"VAR")in folgenden vier Szenarien vor:

Bei Toren
Bei Elfmeterentscheidungen
Bei Platzverweisen
Bei gelben oder roten Karten, die aus Versehen dem falschen Spieler gezeigt wurden

In diesen vier Fällen kann der Schiedsrichter auf dem Feld auf die Unterstützung von drei Experten, die in einem separaten Raum auf fünf Bildschirmen die Szenen analysieren , zurückgreifen. Am Ende hat jedoch immer der Unparteiische auf dem Rasen, sowie er es auch im Austausch mit den Linienrichtern hat,das letzte Wort.



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Autor: sportnews