
PSG und Aston Villa duellieren sich am Mittwoch um den UEFA-Supercup. © APA / BARBARA GINDL
Viele Stars fehlen: UEFA-Supercup in Salzburg
Champions-League-Sieger gegen Europa-League-Champion: Für wenige Stunden blicken am Mittwoch (21 Uhr) Fußballinteressierte aus ganz Europa in Richtung Salzburg.
11. August 2026
Von: apa
In Wals-Siezenheim will Paris St. Germain wie im Vorjahr den UEFA-Supercup als Favorit für sich entscheiden. Aston Villa hofft auf den zweiten Triumph im europäischen „Prestigebewerb“ nach 1983. Auch PSG hat den Titel einmal gewonnen. Viele Stars werden wohl fehlen.
Weltfußballer Ousmane Dembele, Bradley Barcola, Desire Doue, Warren Zaire-Emery und Lucas Hernandez, die allesamt mit Frankreich bei der WM im Einsatz waren, sowie Marokkos Achraf Hakimi und der spanische Weltmeister Fabian Ruiz stiegen erst am Montag wieder ins Training ein. Ein Einsatz ist äußerst fraglich.
Vergangene Titel für Luis Enrique „irrelevant“
„Unsere Titel sind irrelevant, das ist Vergangenheit. Wir müssen nach vorne schauen und weiter gewinnen. Das ist aber sehr schwierig, weil es auf dem Level sehr viele Teams gibt, die die gleiche Ambition haben“, sagte PSG-Coach Luis Enrique. Man müsse daher alles richtig machen, um auf der Siegerstraße zu bleiben. „Das ist meine Motivation, Genie bin ich aber sicher keines“, betonte der Spanier.Aston Villa verlor zudem neben Digne mit Morgan Rogers und Youri Tielemans wichtige Stützen. Rekord-Sommer-Zugang Johan Manzambi fällt wegen einer Knieverletzung noch Wochen aus. Jammern will Coach Unai Emery aber nicht. „Es ist fantastisch, sich mit dem besten Team der Welt zu messen und um einen weiteren Titel zu kämpfen“, sagte der Aston-Villa-Coach. Seine Truppe stehe vor einem „riesigen Test“ und habe die Chance, die Bekanntheit des eigenen Clubnamens in der Fußball-Welt weiter zu
Omar Artan durfte bei der WM nicht einreisen, pfeift jetzt aber das UEFA-Supercup-Finale. © APA/afp / KENZO TRIBOUILLARD
Historisch ist die Schiedsrichterbesetzung. Mit Omar Artan wird erstmals beim Supercup ein Nicht-Europäer als Spielleiter fungieren. Der Referee aus Somalia hätte bei der WM pfeifen sollen, ihm war allerdings die Einreise in die USA verweigert worden. Nun bekommt der 34-Jährige verspätet die Chance, sich auf großer Bühne zu beweisen.Profil bearbeiten
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