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Lorenzo D'Anna (Foto: Max Pattis)

Wettskandal: Ex-FCS-Coach D'Anna unter den Verdächtigen

Die Staatsanwälte von Cremona ermitteln wegen 53 mutmaßlich manipulierten Meisterschaftsspielen im italienischen Profifußball. Auch zwei Begegnungen des FC Südtirol scheinen in dieser Liste auf. Beide wurden im April dieses Jahres im Bozner Drusus-Stadion ausgetragen: FCS-Entella endete am 21. April 3:0, während eine Woche später die Weiß-Roten gegen Lecce 1:2 verloren. Zu den Verdächtigen zählen Trainer Lorenzo D'Anna, der den FC Südtirol im Sommer, also nach den beiden verdächtigen Partien, übernommen hat.

Wie "Rainews" und andere Medien am Dienstag berichteten, sei D'Anna in den aktuellen Wettskandal im italienischen Fußball verwickelt. Lorenzo D'Anna hatte im Sommer bei den Weiß-Roten das Traineramt übernommen, ehe er Anfang Oktober nach nur fünf Runden gefeuert und von Claudio Rastelli ersetzt worden ist.Die Staatsanwaltschaft von Cremona gehe davon aus, dass im vergangenen Jahr mindestens 53 Partien im italienischen Profifußball manipuliert worden seien.Mehr als 20 Personen, darunter auch Weltmeister Gennaro Gattuso, seien in das Ermittlungsregister eingetragen worden.

Neuerlich im Ermittlungsregisterder Staatsanwaltschaft Cremona taucht auch der Name vonAlessandro Pederzoli, den ehemaligen Spieler von Ascoli und nunmehrigen Spieler des FC Südtirol auf. Der 29-jährige Mittelfeldspielerwarbis zum Oktober 2013 bereits 16 Monate aufgrund der Verstrickung in den Wettskandalgesperrt worden.Kurz vor Ablauf der Sperre hat der FC Südtirol den Spieler verpflichtet.


Der FC Südtirol weist jegliche Verstrickung in den Manipulations-Skandal von sich

Der FC Südtirol hat am späten Dienstagabend eine Pressemitteilung an alle Medienorgane verschickt, in denen der Verein Stellung zu den Manipulationsvorwürfen jener beiden Partien nimmt, in denen auch die Weiß-Roten mitgespielt haben. “Mit Befremden haben wir festgestellt, dass auch zwei Partien des FC Südtirol in der Schlussphase der Saison 2012/13 unter Manipulationsverdacht stehen. Der Verein, die Spieler, die Trainer und Funktionäre weisen jeglichen Vorwurf von sich, auch nur in irgend einer abstrakten Art und Weise in den Manipulationsskandal verwickelt zu sein. Die faire und ehrliche Ausübung unserer Sportart, die die Grundwerte des Sports darstellen, sind seit immer Prinzipien unseres Vereins. Wir behalten uns vor, gegen jegliches Presseorgan rechtliche Schritte einzuleiten, die den guten Ruf, das Image und die Rechtmäßigkeit des FC Südtirol angreifen. Der Verein stand noch nie in Zusammenhang mit Vorwürfen der Manipulation, wie sie nun gegen uns erhoben werden.”

Autor: sportnews

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