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Manuel De Luca hat Interesse geweckt. © manuel_deluca19/social media

Wohin zieht es Südtirols besten Stürmer?

Manuel De Luca hat bei seinem Stammklub Sampdoria das Training wieder aufgenommen. Auch wenn der Unterlandler nicht beim Serie-A-Verein bleiben soll, mangelt es nicht an Interessenten.

Im vergangenen Sommer war De Luca nach der Pleite von Chievo Verona ablösefrei auf dem Markt. Sampdoria nutze die Gelegenheit und verpflichtete den Südtiroler Angreifer. Bisher hat der 23-Jährige aber noch kein Pflichtspiel für den Verein aus Genua absolviert. So wurde De Luca, der in der Jugend unter anderem für den FC Südtirol und Inter spielte, im Vorjahr direkt an Perugia ausgeliehen. Dort spielte er die beste Saison seines Lebens und erzielte 10 Tore in der Serie B.


In der vergangenen Woche war Rückkehrer De Luca beim Trainingsauftakt seines Stammklubs Sampdoria dabei. Trotzdem ist es eher unwahrscheinlich, dass der Angreifer in Ligurien bleiben wird. Für ihn gibt es derzeit zwei große Interessenten: Serie-B-Klub AC Pisa und den Hamburger SV. Der Traditionsklub aus der norddeutschen Millionen-Metropole spielt seit einigen Jahren in der 2. Bundesliga und hat großes Interesse am Südtiroler, zumal dieser auch noch Deutsch spricht.

Das HSV-Interesse
Der HSV ist auf der Suche nach einem großgewachsenen Stürmer. Intern ist beim einstigen Bundesliga-Dino bereits seit einigen Wochen die Wahl auf De Luca gefallen. Der 1,92 Meter Mann wäre – laut Meinung der Verantwortlichen – für die Mission Aufstieg genau der richtige Spieler. Ihm werde es zugetraut, Robert Glatzel zu vertreten oder auch zusammen mit ihm spielen zu können.

Manuel De Luca stürmte im Vorjahr für Perugia. © Perugia Calcio/Social Media


Der 28-jährige Glatzel erzielte in der Vorsaison 22 Ligatore für den HSV. Im Sommer hat der 1,93 Meter Stürmer seinen Vertrag bei den Hanseaten verlängert, obwohl Aufsteiger Schalke 04 hinter ihm her war. Um in der neuen Spielzeit nicht zu sehr von Glatzel, der überwiegend als alleinige Sturm-Spitze agierte, abhängig zu sein, wäre De Luca eine geeignete Alternative für den HSV-Kader.

Gespräche zwischen Sampdoria und dem HSV hat es laut übereinstimmenden Medienberichten bereits gegeben. Während Sampdoria eine Ablöse in Höhe von 2,5 Mio. Euro aufrufen soll, sind die klammen Hamburger eher an einer Leihe interessiert. Um De Luca dagegen fest verpflichteten zu können, wäre der HSV auf weitere Transfer-Einnahmen angewiesen. Eine schnelle Übereinkunft ist derzeit also noch nicht in Sicht. Es bleibt abzuwarten, ob De Luca am Ende wirklich in Hamburg landen wird.

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