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Nadia Battocletti war nicht zu schlagen. © ANSA / TOLGA AKMEN

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Nadia Battocletti war nicht zu schlagen. © ANSA / TOLGA AKMEN

Dieser Battocletti-Antritt verblüfft die Sportwelt

Mit ihrer zweiten Goldmedaille an der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham (England) untermauerte die Trentinerin Nadia Battocletti ihren Ausnahmestatus. Nach dem 10.000-Meter-Rennen staunte die ganze Sportwelt über die Athletin aus Cavareno.

Italiens Leichtathletik-Stars erlebten am Freitagabend eine wahre Sternstunde. Neben Hochspringer Gianmarco Tamberi lief auch Nadia Battocletti zu Gold. Die Art und Weise, wie die 26-Jährige ihre Konkurrentinnen stehen ließ, sorgte im In- und Ausland für Aufsehen.


Das Video, wie Battocletti auf den letzten 200 Metern auf und davon sprintete, wurde in den sozialen Medien millionenfach geklickt. „Als ob sie mit dem Motorrad davonfahren würde“, schreibt ein User. „Wie eine elegante Gazelle“, kommentierte ein anderer. Auch Italiens Sportzeitungen widmeten der Trentinerin sowie Tamberi und der ebenfalls siegreichen Schwimmerin Simona Quadarella ihre Titelseiten.


Der beeindruckende Antritt der Italienerin kann auch in Zahlen erklärt werden: Nachdem sie auf dem Oval in Birmingham schon 25 Runden absolviert hatte, lief sie die letzten 200 Meter in 28,2 Sekunden. Das ist deshalb beeindruckend, weil die Schweizerin Audrey Werro, die sich über 800 Meter mit einem EM-Rekord durchsetzte, auf den letzten 200 Metern eine Sekunde langsamer war. Die Zweitplatzierte hinter Battocletti, Maureen Koster aus den Niederlanden, verlor sogar vier Sekunden auf dieser kurzen Distanz.

Olympia das große Fernziel

Für die Leichtathletin endete die EM in Birmingham damit erneut mit einem Doppelsieg über 5.000 und 10.000 Meter. Gleiches war der Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele in Paris schon 2024 bei der EM in Rom gelungen. Ihr Auge richtet sich nun nach Los Angeles, wo sie in zwei Jahren der scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus Afrika erneut Paroli bieten und sich erstmals zur Olympiasiegerin krönen will.

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