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Franco Colapinto hat einen Crash verursacht. © ANSA / ALI HAIDER

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Franco Colapinto hat einen Crash verursacht. © ANSA / ALI HAIDER

Mega-Frust nach Crash: „Nichts in der Formel 1 verloren“

Franco Colapinto hat beim Grand Prix von Aserbaidschan einen Crash verursacht und neben seinen Teamkollegen Pierre Gasly auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen genommen. Letzterer war auf den Argentinier alles andere als gut zu sprechen.

Als der Grand Prix in Baku nach einer Safety-Car-Phase in der 36. Runde wieder freigegeben wurde, verursachte Colapinto durch einen Verbremser eine Kettenreaktion. Der Argentinier krachte in den Alpine seines Teamkollegen Pierre Gasly, der wiederum Weltmeister Lando Norris von McLaren in die Streckenbegrenzung schob. Das Aus für das Trio.


„Ich wurde einfach aus dem Rennen geworfen“, polterte Norris nach seinem unverschuldeten Aus. „Die FIA sollte bei solchen Dingen härter durchgreifen und Fahrer dafür sperren. Solche Leute sollten gesperrt werden, denn so etwas hat in der Formel 1 nichts verloren.“


Zu einer Sperre kam es zwar nicht, einer Sanktion konnte sich Colapinto aber nicht entziehen: Nachdem die Rennleitung zunächst eine Zehn-Sekunden-Strafe verhängt hatte, wurde diese aufgrund des Ausscheidens des Alpine-Piloten in eine Strafversetzung von fünf Plätzen beim anstehenden Grand Prix in Malaysia umgewandelt.

Alpine-Chef Briatore denkt über Konsequenzen nach

Auch teaminterne Konsequenzen für Colapinto sind nicht ausgeschlossen. „Ich möchte mir Zeit nehmen, darüber nachzudenken und zu überlegen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, damit wir daraus lernen und eine solche Situation in Zukunft vermeiden können“, sagte Alpine-Boss Flavio Briatore und ließ damit viel Raum für Spekulationen.

Franco Colapinto drohen teaminterne Konsequenzen. © ANSA / ALI HAIDER

Franco Colapinto drohen teaminterne Konsequenzen. © ANSA / ALI HAIDER


„Ich weiß, dass Franco die volle Verantwortung dafür übernommen hat, wie es auch sein sollte. Tatsächlich hat er angesichts der Rennsituation und des Neustarts nach der Safety-Car-Phase viel zu spät gebremst. Das war ein sehr schlechter Schachzug für einen Fahrer mit seiner Erfahrung“, sagte Briatore weiter, der sich auch bei Gasly und Norris entschuldigte.

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