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Max Verstappen ärgerte sich. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

5 Formel 1

Max Verstappen ärgerte sich. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Verstappen schimpft: „Auto hüpft wie ein Känguru“

Max Verstappen hat sich im Formel-1-Abschlusstraining zum Grand Prix von Aserbaidschan über seinen störrischen Red Bull beschwert, sich schließlich aber doch die Bestzeit gesichert.

„Wenn dieses verdammte Auto einmal nicht hüpfen würde wie ein Känguru, mein Gott!“, schimpfte der viermalige Weltmeister während der einstündigen Einheit, ehe er aufdrehen konnte. Verstappen schloss das dritte Training vor der Qualifikation als Erster ab. Der Niederländer hatte in 1:43,922 Minuten aber gerade einmal 0,099 Sekunden Vorsprung auf George Russell im Mercedes.


Der Engländer hatte zuvor in den ersten beiden Trainings die Bestzeit hingelegt. Einen Schreckmoment erlebte er, als er kurz vor Ende der Einheit mit der Front seines Mercedes die Streckenbegrenzung touchierte. Russell konnte anschließend weiterfahren, musste aber Verstappen an sich vorbeiziehen lassen.

Wechselt Max Verstappen zu McLaren? © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Wechselt Max Verstappen zu McLaren? © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC


Dritter direkt hinter Russell wurde Ferrari-Star Lewis Hamilton (+0,111 Sekunden). Auf dem vierten Platz landete Kimi Antonelli (+0,351 Sekunden) im zweiten Mercedes. Der Italiener führt die WM-Wertung an. Er hat 81 Punkte mehr als Verfolger Russell.

McLaren flirtet mit Verstappen

Unterdessen wirbt McLaren selbst nach der Vertragsverlängerung von Verstappen um den viermaligen Formel-1-Weltmeister. „Die Tür steht für Max noch weit offen. Für 2028, 2029 oder welches Jahr auch immer. Ich habe es genossen, ihn besser kennenzulernen, und würde sehr gerne irgendwann mit ihm zusammenarbeiten“, sagte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown im Interview mit De Telegraaf.

Zak Brown bewundert Max Verstappen. © APA/afp / ANNA SZILAGYI

Zak Brown bewundert Max Verstappen. © APA/afp / ANNA SZILAGYI


Der US-Amerikaner hat im vergangenen Sommer einige Male mit dem Red-Bull-Star gesprochen. „Einfach, weil ich ihn besser kennenlernen wollte“, erzählte Brown vor dem Großen Preis von Aserbaidschan in Baku. „Wenn ich ein einziges Wort verwenden dürfte, um ihn zu beschreiben, wäre es ein Wort, das mir vor diesen Gesprächen nicht in den Sinn gekommen wäre: charmant. Ich wette, niemand, der ihn nicht gut kennt, würde ihn so beschreiben. Aber ich bin wirklich beeindruckt von ihm. Ein Rennfahrer durch und durch.“
„Man weiß nie, was die Zukunft bringt.“ Zak Brown

McLaren war einer der Interessenten an Verstappen, ehe der viermalige Weltmeister vor wenigen Wochen seinen ohnehin bis Ende 2028 gültigen Vertrag vor seinem Heim-Grand-Prix in Zandvoort bis Ende 2030 verlängerte. Dem Vernehmen nach besitzt der Red-Bull-Star aber eine Ausstiegsklausel. McLaren setzt auch 2027 auf Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri.

Brown ist nach eigener Aussage mit seinem Fahrer-Duo glücklich. Die Gespräche mit Verstappen hätten dazu gedient, „vorsichtig auszuloten, wer wir sind, und uns gegenseitig besser kennenzulernen. Denn man weiß nie, was die Zukunft bringt. Aber ich war von ihm als Mensch viel stärker beeindruckt, als ich erwartet hatte“, sagte Brown. „Ich dachte mir: Mit diesem Kerl könnte ich wirklich Rennen fahren. Denn ich hasse es, gegen ihn zu fahren.“

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