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Franjo von Allmen beweist nicht nur auf Skiern seinen Mut. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

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Franjo von Allmen beweist nicht nur auf Skiern seinen Mut. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Mit Ski-Star: Erzbergrodeo feiert Jubiläum

Für die wildesten Offroad-Piloten auf zwei Rädern feiert der wohl härteste Kampf gegen Steine, Matsch und die Gravitation in diesem Jahr ein Jubiläum.

Beim 30. Red Bull Erzbergrodeo geht es ab Donnerstag in Eisenerz um Prestige und Erfolge, Höhepunkt des Motorradspektakels ist das Hauptrennen am Sonntag (12.50 Uhr/live ServusTV). Der Deutsche Manuel Lettenbichler hofft in der Steiermark auf seinen fünften Sieg in Folge, ebenfalls am Start steht Ski-Star Franjo von Allmen.


Mehr als 1.200 Teilnehmer aus 41 Nationen stellen sich heuer der Herausforderung am „Berg aus Eisen“. Das Erzbergrodeo gilt als das härteste Extreme-Enduro-Rennen der Welt. „In der Offroad-Motorrad-Welt gibt es nichts, was wichtiger und interessanter ist“, betonte Motorrad-Legende Heinz Kinigadner, der bei der ersten Ausgabe des Husarenritts auf den Erzberg dabei gewesen ist. „Es hat den Namen Extreme Enduro eigentlich kreiert. Jeder in der Motorsportwelt weiß, was einen da erwartet“, ergänzte der 66-Jährige.

Das Erzbergrodeo gilt als das härteste Extreme-Enduro-Rennen der Welt. © www.redbullmediahouse.com

Das Erzbergrodeo gilt als das härteste Extreme-Enduro-Rennen der Welt. © www.redbullmediahouse.com


Die von ihm und Red Bull ins Leben gerufene „Wings for Life“-Stiftung unterstützt das Erzbergrodeo seit Jahren. Für den Getränkehersteller ist es eines der wichtigsten Events des Jahres in Österreich. Am Donnerstag startet das rot-weiß-rote Kultevent mit einem Steilhangrennen, am Freitag und Samstag steht der Prolog über knapp 15 km auf dem Programm, in dem sich 500 Teilnehmer für das Hauptrennen am Sonntag qualifizieren.

Elektromotorräder erstmals zugelassen

In diesem will KTM-Pilot Lettenbichler seine Erfolgsserie ausbauen und zu den Rekordsiegern Taddy Blazusiak und Graham Jarvis aufschließen. Letzterer wird mit einem selbst entwickelten Elektromotorrad an den Start gehen – dieses Jahr sind erstmals E-Motorräder in allen Bewerben zugelassen. „Ich sehe großes Potenzial für die Zukunft“, sagte Erzbergrodeo-Gründer und Veranstalter Karl Katoch. „Die Zahl der Anmeldungen gibt uns recht.“


Neben den Profis befinden sich auch Amateure und prominente Namen auf der Startliste. Der Schweizer Von Allmen, im Februar Dreifach-Olympiasieger in der Abfahrt, im Super-G sowie in der Team-Kombination, wird mit einem KTM-Bike sein Glück versuchen. Genauso wie der Australier Daniel Sanders, Sieger der Rallye Dakar 2025.

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